Hier rückt die Natur dem Haus auf die Pelle...



In Accord, New York, gestaltet die amerikanische Architekten seit den 1970er Jahren ihr Zuhause. Oder sollen wir eher sagen, die Natur kreiert dieses Haus? Denn es sind die gwaltigen Aussichten aus den bodentiefen Fenstern in den umgebenden Wald, die das Haus und sein Innenleben mitgestalteten - in die schwedischen Sessel aus dem Midcentury design der 1950er Jahre hineinsetzen,  die Natur beobachten und genießen...

Ordentliches Aussehen in der Diele - mit Farbe!



In den meisten Fällen sieht der Flur aus wie eine Müllhalde: mehrere Jacken und Mäntel hängen wie Lumpen kreuz und quer über der Garderobe, Schuhe stapeln sich in einer Ecke als Stolperfalle, dazu kommen Taschen und Schirme, Schlüssel und Brillen - halt alles, was morgens in aller Hektik aufgeklaubt wird, um nicht für den Alltag vergessen zu werden. Was tun gegen den ersten Eindruck, wenn man die Haustür öffnet? Das Chaos übersehen, sagt der Mann. Aufräumen, immer wieder hinter allen hinterher Ordnung schaffen, sagt die Frau. Wir empfehlen kräftige Farbe für die Diele und geschlossenen Stauraum! Unter dieser Sitzbank verschwinden alle Schuhe, in den Kisten auf der Hutablage, alles was nicht sommers oder winters direkt benötigt wird. Der einheitliche Farbton der Garderobe bis zur Sitzbank vermittelt optisch Ruhe, wobei ein kräftiger Kontrast wie Aubergine und Lindgrün diesen Effekt positiv verstärkt. Wer wirklich jemanden von der Haustür aus beeindrucken will, hängt jedoch am besten in die Blickachse ein kleines Kunstwerk statt seiner Garderobe! Weitere tolle Tipps für den Flur zum Selbermachen auf Apartmenttherapy.

India: Art Now! Doshi Levien kreieren Leseraum im Kopenhagener Arken Museum für moderne Kunst


Doshi Levien Möbel von Moroso im Arken Museum

Das faszinierende Designer-Duo Doshien Levien gestaltete im Kopenhagener Arken Museum der modernen Kunst den Leseraum zur Ausstellung "India: Art Now". Selbstverständlich setzte das kreative Paar Nipa Doshi und Jonathan Levian ausschließlich ihr eigenes Design ein - von den "Paper Planes Chairs" von Moroso, die mit ihren hohen Rückenlehnen nicht nur zum Kopf anlehnen einladen, sondern auch ein Stückchen Privatsphäre kreieren...

Doshi Levien Möbel von Moroso im Arken Museum

...über das berühmte "My Beautiful Backside" Sofa, ebenfalls Moroso, bis hin zum farbenfrohen "Daybed" auf der linken Seite, das als einziges wirklich indische Gepflogenheiten wiederspiegelt. Denn seien wir ehrlich: Auch wenn die Inderin Nipa Doshi viel zwischen den Welten hin und her jettet, ist sie eigentlich durch ihre Ausbildung in London und der Zusammenarbeit mit ihrem schottischen Mann Jonathan Levien viel zu sehr vom neuen britischen Design, dem ewig modernen skandinavischen Design bzw. amerikanischen Midcentury Design beeinflusst. Aber die Welt wächst bekanntlich zusammen! Wenn es so hübsch aussieht wie im Leseraum des Arken Museums für moderne Kunst in Kopenhagen nehmen wir es gerne an!

Königliches schwarz-weißes Design fürs Örtchen


Sophie Stevens stattet die Toilette im Queen of Hoxton Club in Schwarz-Weiß-malerei aus - mit Tafellack ein witziger Selbermachen-Tipp!

Sie suchen verrückte Ideen für Ihre Gästetoilette? Keine Lust, langweiliges und steriles Weiß auf die Wand aufzutragen? Dann versuchen Sie sich im Selbermachen dieser verrückten Toilette aus dem britischen Queen of Hoxton Club: Sophie Stevens stattet die Damentoiletten mit etwas königlichem Charme als Schwarz-Weiß-Malerei aus ohne jedoch nicht auf die gekonnte Prise britischen humor zu verzichten. Denn neben verschiedenen Accessoires einer Toilette bzw. Bad - von Spiegel bis Badschränkchen, vergisst Sophie Stevens nicht die Zitrone und Salz für den Tequila Shot als Party-Aufmunterer auf dem "Royal Seat". Wer nicht über so viel Kreativität verfügt, aber gute Freunde mit herausragenden Malkünsten hat, kann seine Gästetoilette auch liebend gerne einfach mit Tafellack streichen und bei einer geselligen Party zum Malen einladen. Vorteil dieser Party-Beschäftigung: Man kann typische Toilettensprüche einfach wieder vom tafellack abwischen - genial oder?!

Amerikanisches Bauhaus Design der 50er Jahre mit Richard Schultz und KNOLL International


Adjustable Chaise - verstellbare Liege von Richard Schultz für KNOLL International

Da kann man eigentlich nur neidisch werden, auch wenn die Aussicht eher karg auf Kakteen und Dörrgestrüpp statt üppigem Grün ist. Der amerikanische Verkauf "Design with Reach" verführt in regelmäßigen Abständen mit wunderschönenen Fotos zum Träumen: So sollte meine Terrasse aussehen, das wäre meine Küche - oh mein Gott, was für ein toller Stuhl... Bitte mit den entsprechenden Seufzern unterlegen. Denn seien wir mal ehrlich, wer kann sich so ein verdammt teures Design wirklich leisten? Hotels, reiche Fußball-Schnösel und spielsüchtige Bänker, wir wissen, aber nur erstere haben wirklich Geschmack. Und wer von den neureichen Schnöseln kennt schon Richard Schultz? Ein Designer aus der New Bauhaus School unter Moholy-Nagy, der 1951 zu KNOLL International, Florence Knoll und Harry bertoia stieß und seitdem faszinierend leichte Möbel entwarf, die zu den genannten Designern einfach perfekt passt. Oben fasziniert die verstellbare Liege mit überdimensionierten Rollen von 1966...

Petal Tables Tische von Richard Schultz und Drahtsessel von Harry Bertoia für KNOLL International

... hier die Petal Tables in unterschiedlichen Tisch-Höhen rund um die luftigen Drahtsessel von Harry Bertoia, beides KNOLL International: zum Hinsetzen und Genießen in verführerischem Weiß mit Sonnengelb - meine Terrasse. Ach hatten wir schon! Charmant an diesem Design von Richard Schultz ist, dass der Petal Table stets gleich viele Blüutenblätter als Tisch-Platte wie Blütenstengel als Standfuß hat. Wer auch so gerne träumt, schaut sich mal "Design with Reach" an...

GroundBy Bodentattoos von Mr&Mr - einfach verrückt!


Tattoos zum Selbermachen für den glatten Boden bzw. Fliesen - eine verrückte diy-Arbeit!

Die französischen Mr and Mr lieben Farbe - eindeutig. Und Tattoos! Aber warum sollen Tattoos nur an Haut und Wand, denken sich die umtriebigen Designer und entwerfen statt Wandtattoos Bodentattoos namens "GroundBy". Hört sich krass an, ist aber nichts anderes als Stempeldruck mit geeigneten Farben auf natürlich geeigneten Boden wie Beton, Fliesen, Holzboden...