Wandeln Sie Ihr Wohnzimmer in einen stylischen Club um!
Gewöhnlich sehen Wohnzimmer immer gleich aus: In sanfter Farbe gesellen sich Sofa und Sessel um einen Couchtisch, während auf dem Sideboard Dekoratives herumdümpelt und verstaubt. Als die amerikanische Inneneinrichterin Suzanne Childress den Auftrag zur Umgestaltung eines großen Wohnzimmers bekam, schwebte ihr für diesen Raum die spezielle Einrichtung vornehmer englischer Clubs vor. Für das Club-Feeling setzt sie vor einen Teil der Fenster alte bleigefasste Fensterscheiben aus einem aufgegebenen Pub. Um die Atmosphäre nicht zu englisch zu gestalten, kommt Japan als zweiter Einfluss herein: schwarze Fensterrahmen, glänzend rote Wände, typische Kunstwerke …
… und Regal-Einbauten setzen dem gemütlichen orientalischen Teppich und englischblauem Sofa einen aufregenden Kontrast. Kissen in Leopard- und Zebrafell-Optik lockern die etwas "steifen" Polstermöbel dezent auf. In so einem gemütlichen Clubzimmer lässt man sich doch gerne in den Sessel fallen, einen gerührten Martini schlürfen und gepfegte Konversation führen. Neugierig wie es vorher in diesem Wohnzimmer aussah? Dann bei Houzz vorschauen!
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Bohemian Style in Brooklyn
Was macht eigentlich Bohemian Schick aus? Einen guten Schuss Lässigkeit plus marokkanischer bis afrikanischer Einflüsse, jede Mengen Teppiche, Kissen und Decken in geometrischen Mustern. Und die geflochtene Hängematte darf selbstverständlich nicht fehlen! Bei Marina Burini, einer New Yorker Stylistin fotografiert von TheSelby.com, fällt die Wahl zwischen gemütlichem Bett und Hängematte gewiss schwer.
Zur obligatorischen Hängematte gesellen sich niedrige Sitzmöbel – wie diese stylischen Sessel, die irgendwie aussehen wie die berühmt berüchtigten Schwanensessel von Arne Jacobsen, aber ohne Metallfuß ("The Swan"). Wird leider nicht verraten, ob Marina Burini diesen Trick anwandte.
Selbst ein moderner Designklassiker, der Bookworm von Ron Arad, passt in diesen Bohemian Schick perfekt. Da sagt einer, dass man nicht einfach Stile mischen kann!
Und was auf keinen Fall im Bohemian Wohn-Style fehlen darf: Pflanzen!!! In wilder Zusammenstellung sehen Pflanzen in allen Größen immer perfekt aus! Besonders mit afrikanischen Musikinstrumenten kombiniert!
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Moderner Landhausstil - weit weg von jeglichem blümeranten Gefühlsdusel!
Zurück zur Natur betitelt die Architektin Paula Leen ihr neues Zuhause im niederländischen Friesland.Und verzichtet wie die umgebende Natur auf viel Farbe. Vielmehr setzt sie auf natürliche Materialien und ihren zahlreichen Grau- und Brauntönen – selbst in der eigenwilligen Dekoration ihres Sideboardes, das einen liebevoll an die eigenen Errungenschaften eines Keramikkurses erinnert.
Zurück zur Natur bedeutet auch die Rückkehr zum Landhausstil, wobei Paula Leen keinesfalls diesen plüschigen Blümchenstil meint, sondern auf ursprüngliche Materialien setzt: unlackiertes Metall, rohes Holz, rauer Beton, warmes Leder, derbe Stoffe, flauschige Felle …
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Hula Hoop als Wandregal – der Tipp zum Selbermachen für Dekorationswillige!
Runde Wandregale sind der neuste Wohntrend im angesagten Mid-Century Design! Warum teures Geld ausgeben und ein "Hula Hoop" Regal kaufen? Wir empfehlen die Werkbank abzustauben und diesen Tipp zum Selbermachen auszuprobieren:
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Statt Halloween – niedliche Menschen beim Erstürmen natürlicher Esswaren
Diese Fotografien sind die beste Dekoration in der Küche! Statt stilisierter Zitrone der 1990er Jahre setzt Christopher Boffoli auf natürliche Esswaren und dekoriet diese mit niedlichen Figuren aus der Eisenbahnanlage! So wird die matschige Brombeere zum Laborunfall …
… die Nudeln zum Gebirge oder …
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Warum leben Designer so gefällig im Wohntrend?
Manchmal ist man einfach nur noch verärgert: Zwar lieben wir Second-Hand Möbel und Leuchten über alles, regen uns über die unnütze Verschwendung unserer Umwelt gerne auf, aber wenn Designer in einer Flohmarkt-Ansammlung wohnen und direkt zur Kaufverweigerung neuer Möbel, Accessoires und Leuchten auffordern, fragt man sich, ob die nicht allzusehr an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen wie Ulli Budde im besagten Spiegel-Interview.
Sicher, auch Designer leben heute nicht auf der großen Überholspur. Und der fröhlich bunte Mix feiner Designklassiker mit nützlichen Möbeln vor weißen Wänden ist ein sicherer Wohntrend. Aber deswegen nur zu Flohmärkten zu raten – die in Zeiten von ebay und anderen Internetplattformen ganz schön an Qualität verloren haben – ist doch recht kurzfristig. Vielleicht sehen wir ja Herrn Ulli Budde demnächst mit Selbstgebasteltem auf dem Flohmarkt!
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