Meerblau, Türkisgrün - mit den Farben des Sommers wohnen
Der Sommer geht und die Sehnsucht nach der Wärme bleibt, auch wenn schöne Ferien im Süden verlebt wurden. Aber die sind wie immer zu kurz. Wer den Sommer verlängern will, die Sehnsucht zuhause ein wenig stillen möchte, taucht sein Heim in Türkisgrün, Meeresblau, Tiefseelila und Strandgelb. Mit Weiß als reflektierend beruhigende Fläche erscheint die Einrichtung wie aus einem Aquarium.
Verschiedene Blautöne beruhigen den Schlaf, sorgen optisch für Kühle und sollen außerdem verhindern, dass Insekten sich ausbreiten. Oder warum streichen die Griechen auf den Kykladen ihre Fenster- und Türrahmen blau an? Weil sie vor all dem Geviechs verschont bleiben wollen! Kombiniert mit ein bisschen Folkore und einem schicken "Swan Chair" auf spiegelnder Wasserfläche als Fliesen ein entspannender Raum!
Es muss nicht Dunkelblau sein, es kann auch frisches Türkis mit Grün sein! Streichen Sie Ihren alten Tisch in Meeresblau, polstern Sie Ihren alten Sessel in frischem Streifenmuster auf wie im La Minervetta Hotel in Sorrento!
Eine Brücke als Haus über einen Bach - perfekte Architektur im Einklang mit der Natur!
Es war ein zu idyllischer Ort, der "Winter Creek", als ihn mit einem Haus zu verschandeln, berichtet der Architekt Max Pritchard. So konstruiert er sein Haus als eine Brücke über den kleinen Bach, dessen Stützen kaum die Erde berühren.
Wintersonne heizt duch die bodentiefen Fenster den schwarz lackierten Betonboden auf, um die Wärme kontinuierlich an den Wohnraum abzugeben. Nichts für Beschattungskünstler, die beim kleinsten Sonnenstrahl gleich die Jalousie herunterziehen! Um die Wärme zu halten, sind die Fenster im Wohnbereich doppelverglast. Die natürlich passive Aufheizung des Bodens wird durch eine mit Holz-betriebene Heizung unterstützt. Im Sommer hingegen schützen Jalousien aus Stahl-Lamellen vor allzu großer Hitze. Der schmale Grundriss ermöglicht Querlüftung und kombiniert mit Deckenventilatoren, um eine ausreichende Kühlung im Sommer zu erreichen. Solar-Warmwasser-Heizung und Photovoltaik-Zellen auf dem Dach ergänzen den nachhaltigen Charakter des Hauses.
Drinnen erscheint die Natur durch die bodentiefen Fenster näher, rascheln die Blätter des Baumes eindringlicher, sitzen Vögel zu Besuch auf dem umlaufenden Geländer, damit keine Kinder aus dem Haus laufen und von der "Brücke" fallen. Eine Terrasse? Braucht Max Pritchard nicht, zu schön ist die Aussicht direkt vom gemütlichen Sofa im Wohnzimmer aus. Weitere Bilder und Information der irren Haus-Konstruktion finden Sie bei Home Adore.
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Hotel Missoni in Edinburgh - Streifenmuster überall?
Nein, in der Bar ist das typische Missoni Muster nicht anzutreffen, dafür trifft hier glänzender Schick der Tom Dixon und Mooi Leuchten auf lunare Bilder in wilder Buntheit. Erst wenn am Abend die Gäste eintrudeln wird die Bar lichttechnisch in Szene gesetzt. Bunte LED-Leisten tauchen den Tresen in Pink, zartes Gelb lässt die türkisfarbenen Wände fast schwarz werden. Auf einem der erhöhten Campingstühle dann einen frisch gemixten Cocktail zu schlürfen wird hier zu Selbstverständlichkeit, selbst wenn man selbst als graue Maus erscheint.
Taucht man in der Bar des Missoni Hotels ab, wird man in der Lounge geradezu zum Störfaktor. Denn wer wild das Punktemuster mit seiner Wenigkeit in der Vollkommenheit stören? Lediglich Leute, die in kräftigen Neonfarben gekleidet auftrumpfen wollen. Einfach eine optische verwirrtheit zuviel!
Und der Frühstücksraum? Am Morgen vor der ersten Kaffee schwer zu ertragen, zu sehr verwirren die müden Augen das wilde Muster. Möchte nicht wissen wie das wirkt, wenn der Restalkohol mit dem Kater noch spielt. Aber bei aller Buntheit fallen wenigstens die Hotelgäste nicht auf, weil man einfach nicht mehr hinguckt. Wegen Edinburgh ist das Hotel Missoni trotzdem aber einen Besuch wert...
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Einrichtungsideen: Wohnen,
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Mariner Schick für Zuhause? Da La Minervetta Hotel zeigts:
Wie kommt sommerliche Frische in mein trautes Zuhause? Das Boutiquehotel La Minervetta in Sorrento nahe Neapel ist ein Paradebeispiel für marine Einrichtung. Denn nicht nur das obligatorische Boot an der Wand gehört dazu, sondern vor allem ein wasserspiegelnder Fliesenspiegel. Mit frischem Rot und dunklem Blau in Streifenmuster kombiniert riecht man schon das Sazlwasser in der Nase...
Wir geben zu ein paar Torbögen geben dem ganzen im La Minervetta Hotel noch etwas kirchlich erhabenes ode anders gesagt die nötige Ruhe in Weiß bei aller marinen Buntheit samt Truhen und alten Schreibtischen.
Besonders charmant gestreift ist ein Hotelzimmer: Die glänzenden Fliesen widerspiegeln das Gefühl auf geweißten Bohlen über Wasser zu gehen, die in Reih und Glied aufgestellten Keramikfische erinnern charmant an das Getier in der See. Und mit der Aussicht auf das Meer um einiges schöner. Urlauben Sie doch mal im La Minervetta Hotel in Sorrento...
Ashley Hicks zwischen Hirschen und Azteken in Oxford
Gewöhnlich kümmert sich der bekannte britische Inneneinrichter Ashley Hicks um Menschen, die ihren eigenen Traum von Wohnen verwirklichen wollen: kein Abziehbild bestehender Einrichtungen, sondern die das eigene Gefühl in die Räume einhauchen. Und wie haucht Ashley Hicks seinen Räumen Leben ein? Ungewöhnlich versteht sich. Zum Beispiel faszinieren in seinem rot-grünen Wohnzimmer (mein Lieblingsfarbkonstrast übrigens!) statt gewöhnlicher Tapeten, eine faszinierende Bemalung: In "Indisch-Grün" wurde Leder imitiert, angedeutete Stiche zeichnen die Nähte. Die Wandbemalung gibt dem Wohnzimmer ein warmes und gemütliches Gefühl, vor allem weil es wunderbar mit dem Leder-bespannten Couchtisch und den faszinierend skulpturalen Kommoden um den Kamin passt. Und gerade der ebenfalls selbstgestaltete Kamin in brüderlicher Umarmung mit dem imposanten Spiegel und seinen spielenden Affen gibt dem Zimmer seinen Reiz.
Dass in seinem Haus fast alle Möbel seine eigenen Entwürfe sind, muss man eigentlich nicht betonen. Schließlich steht Ashley Hicks für ein Wohnen fern von dem Kauf von der Stange. So steht hier sein liebevoll benanntes "Lonely Guy" Sofa mit dem "Sabre" Tisch mit Strohintarsien und ein Protype des neuen "Zed" Tisches.
Ebenso modern eingerichtet ist das Gästeschlafzimmer, der David Hicks Gedächtnisraum, in Erinnerung an seinen berühmten Vater, der auch gleich als Porträt von Bryan Organ die schokoladenbraun lackierte Wand ziert. Die spiegelnde Wandfläche vergrößert trotz ihrer Dunkelheit den Raum und verheißt dem Gast geheimnisvolle Träume. Aufmunternd nimmt der Inneneinrichter das Gelb des Gemäldes als Vorhang auf, das Mintgrün als Bettkopf. Charmant...
Pre-Fab Haus ökologisch eingerichtet: Jennifer Siegal zeigts:
Auch wenn - wie berichtet - Jennifer Siegal selbst weder in einem Prefab-Haus noch in einem Containerhaus wohnt, ist sie das "It-Girl" der andersartigen Architekturszene. Vor Jahren stand sie für die Umwandlung ausrangierter Container zu günstigen Häuser, heute propagiert sie ökologisch ausgereifte Prefab-Häuser der eigenen Marke. Das Leben ändert sich...
Die Zeiten unisolierten Wohnens im Container mit irgendwelchen Fenstern ist rum, denkt sich Jennifer Siegal und konstruiert neue Prefab-Häuser mit ökologischem Hintergrund: Ihr fabrikfabriziertes Schauhaus steht am trendigen Abbott Kinney Boulevard in Venice. Die moderne Boffi-Küche steht auf Bambusholz-Parkett...
...während der Eingangsbereich mit nontoxischen Birkenholz-Panelen und Durapalm-Boden, ein ökologisches Weiterverarbeitungsprodukt der Kokospalme, ausgestattet ist. Selbstverständlich wird hier mit energiesparenden Leuchten und Heizungen, sogenannten "radiant heating panels", aber auch mit modernen Musikanlagen und Designklassikern gespielt:
Panton Chairs, Jean Prouvé Sessel und ein Jasper Morrison Beistelltisch, alles von VITRA, machen das nachhaltig fabrizierte Schauhaus stylisch.Ob Jennifer Siegal auch VITRA becirct hat, alle Designklassiker für Ausstellungszwecke umsonst zu bekommen, erzählt uns zwar Dwell nicht, aber dafür sehr viel weiteres Wissenswertes!
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