Neuer Schwung im Bayrischen Hof zu München
1841 gegründet hat der Bayrische Hof in München schon viel erlebt: Könige und Kaiser kamen und gingen, Regierungen wurden ausgerufen und brachen wieder in sich zusammen. damit die Zeit nicht beständig am Interieur nagt, war es mal wieder soweit frischen Schwung ins Hotel zu bringen: Und diesen Schwung nehmen Patrick Jouin und Sanjit Manku wortwörtlich und verbannen jede Ecke aus ihrer Einrichtung. Ob die Hotel-Loungemit integrierter Bar und zwei halbrunden Couch-Elementen...
...oder der Frühstücksraum mit schwungvollem Frühstücksbuffet und garndiosen Blick auf Frauenkirche und Co. – überall integrieren Patrick Jouin und Sanjit Manku geschickt indirekt die stromsparende LED Beleuchtung: selbstverständlich am Decke-Wand Übergang, hinter Sitzelementen oder speziellen Wandelementen wie im Frühstücksraum:
In den Ausbuchtungen der Kunststoffelementen versteckt sich die indirekte LED Beleuchtung und erleuchtet somit nicht nur den Raum, sondern lässt die Lichtinstallation recht plastisch wirken, wie ein im Wind flatterndes Tuch. Eine fantastische LED Beleuchtung, die trotz moderner Technik nicht kalt und unwirklich daherkommt, sondern die Gemütlichkeit selbst in einem Hotel steigert. Schade, dass sich Normalsterbliche diese Art der Lichtinstallation nicht leisten können. Mit billigen LED Lichtleisten aus dem Baumarkt kommt man einfach nicht so weit ... Weitere Bilder dieser äußerst schwungvollen Einrichtung im Bayrischen Hof zu München sind auf Interior Design zu finden.
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Leuchten
Haus am Abgrund - was für eine tolle Aussicht!
Boah – die Aussicht möchten wir auch zum Frühstück genießen! Aber leider können wir uns ein Leben am Big Sur in Kalifornien nicht leisten. Also beliebt uns nur das Staunen, was Fougeron Architecture für ein schickes Haus mitten in den Hang gezaubert hat. Denn wenn das Haus nicht an einem steilen Abhang kleben würde, wären solche Aussichten auf Meer und Küste nicht so spektakulär. Und ans klare Balkongeländer trauen wir uns gewiss nicht ...
Überhängend, sozusagen als "Cliffhanger" den "Sundowner" genießen - genug englisch kalauernd. Einfach grandios, wenn man es sich leisten kann und dann auch noch mit gutem Geschmack sich einrichtet, eben ohne diesen immer beliebter werdenden amerikanischen Barock-Glamour-Protz:
Die Zwei sehen doch aus, als ob sie gleich um die Ecke in den Bäumen schaukeln - schönes lebensbejahendes Gemälde. Weitere Information und Bilder dieses atemberaubenden Hauses bei Azure.
Offene Küche im Industrie-Look - leicht mit IKEA zu bewerkstelligen!
Warum machen wir uns eigentlich soviele Gedanken um eine geschlossene Küchenfront? Christi Azevedo nimmt sich das gewöhnliche IKEA Angebot zu Herzen und gestaltet daraus minimalistisch elegant eine Küche: Während das freistehende Modul mittels "Udden" Spültisch mit Schrankeinsatz konstruiert wurde, sind Herd und Unterschränke in "Faktum"-Elementen eingekleidet. Eine durchgehende Holzplatte sorgt nicht nur für optische Ordnung der offenen Küche. Raffiniert ist der Platz der Spüle. Statt diese in die Küchenzeile zu integrieren, schwebt die Edelstahl-Spüle elegant zwischen Zeile und freihstehendem Modul. Im Übrigen eine perfekte Lösung für alle, deren Wasseranschluss intelligenterweise unterhalb des einzig zu öffnenden Küchenfenster installiert ist!
Abgerundet wird die Mini-Küche mit metallenen Pendelleuchten von IKEA und einem überhohen Regal, in dem Geschirr, Gläser, Mini-Backofen und Mikrowelle plus Kochbücher und weiteren Küchenaccessoires griffbereit gesammelt ist. Mit einer Leiter wird in diesem Altbau die gesamte Höhe der Küche perfekt ausgenutzt! Weitere Bilder und Information zur Einrichtung von Christi Azevedo in San Francisco bei Dwell.
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Selbermachen
Renovierung eines kalifornischen Eichler Hauses im modernisierten Mid-Century Design
In den 1960er Jahren wurden in Kalifornien zahlreiche Häuser im Joseph Eichler Entwicklungsprogramm "500-plus-home" verwirklicht, zum Beispiel dieses Haus hier 1966 unter der Feder des Architekten Claude Oakland in der Lucas Valley Nachbarschaft in San Rafael: ein typische Bungalow mit Flachdach, ohne Keller, aber angegliederter Garage plus Stauraum. Günstig im Bau, meist gut in der Bauqualität, aber mit begrenztem Wohnraum, der den Ansprüchen einer gewöhnlichen Mittelklasse-Familie der 1960er Jahre entspricht.
Mark Neely und Paul Kefalides waren auf der Suche nach geeignetem Wohnraum und stießen mehr aus Zufall zu diesem Haus 2005. Zwar sammelten beide seit den 1990er Jahren Möbel, Leuchten und Accessoires aus dem Mid-Century Design, aber der Name Eichler und das hiesige Bauproject waren ihnen kein Begriff. Ihn gefiel auf Anhieb die vermittelte Wärme des Hauses. Erst später erkannten sie, was für einen Schatz sie für ihre Sammlung gefunden hatten, als sich jedes Teil wie in einem Puzzle einfügte. Zum Beispiel die alten Eames Chairs zum Stadio Esstisch von Vico Magistretti für ARTEMIDE ...
Pierre Charpin im Apartment 50 in Marsaille
Es ist schon Tradition in Marsaille: Jedes Jahr zur Sommerzeit gestaltet ein bekannter Designer das Apartment 50 im ursprünglich von Le Corbusier entworfenen Haus. Ob die britischen Design-Größen Edward und Barber oder Konstantin Grcic – keiner lässt sich diese einmalige Chance durch die Lappen gehen. Dieses Jahr hat der französische Designer Pierre Charpin das Vergnügen.
Und wie seine Vorgänger verwendet er zu den vorhandenen Möbeln fast ausschließlich Eigenkreationen, die selbstverstöndlich in die von Le Corbusier kreierte Farbwelt passen. Ob der schicke Sessel samt Tütenlampe und "Fingerbilder" im Schlafzimmer ...
Garderobe aus zwei Leitern – ein simpler Selbermachen-Tipp!
Wer von der letzten Renovierung bzw. Sanierungsprojekt noch schicke Holzleitern übrig hat, wird sich gewiss an diesem leichten Selbermachen-Tipp von ApartmentTherapy trauen: Aus zwei Holzleitern, ein paar Bretter plus Holzstange wird im Handumdrehen eine schicke Garderobe für Flur und Schlafzimmer! Geschickte kombinieren gleich mehrere Leitern zu einem offenen Kleiderschrank. Wie das geht?
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