Pre-Fab Haus ökologisch eingerichtet: Jennifer Siegal zeigts:
Auch wenn - wie berichtet - Jennifer Siegal selbst weder in einem Prefab-Haus noch in einem Containerhaus wohnt, ist sie das "It-Girl" der andersartigen Architekturszene. Vor Jahren stand sie für die Umwandlung ausrangierter Container zu günstigen Häuser, heute propagiert sie ökologisch ausgereifte Prefab-Häuser der eigenen Marke. Das Leben ändert sich...
Die Zeiten unisolierten Wohnens im Container mit irgendwelchen Fenstern ist rum, denkt sich Jennifer Siegal und konstruiert neue Prefab-Häuser mit ökologischem Hintergrund: Ihr fabrikfabriziertes Schauhaus steht am trendigen Abbott Kinney Boulevard in Venice. Die moderne Boffi-Küche steht auf Bambusholz-Parkett...
...während der Eingangsbereich mit nontoxischen Birkenholz-Panelen und Durapalm-Boden, ein ökologisches Weiterverarbeitungsprodukt der Kokospalme, ausgestattet ist. Selbstverständlich wird hier mit energiesparenden Leuchten und Heizungen, sogenannten "radiant heating panels", aber auch mit modernen Musikanlagen und Designklassikern gespielt:
Panton Chairs, Jean Prouvé Sessel und ein Jasper Morrison Beistelltisch, alles von VITRA, machen das nachhaltig fabrizierte Schauhaus stylisch.Ob Jennifer Siegal auch VITRA becirct hat, alle Designklassiker für Ausstellungszwecke umsonst zu bekommen, erzählt uns zwar Dwell nicht, aber dafür sehr viel weiteres Wissenswertes!
Labels:
Architektur,
Einrichtungsideen: Wohnen,
Selbermachen
Wie erweitere ich ein Haus ohne viel Geld? Jennifer Siegal macht es vor:
Bekannt durch ihre fabulösen Container-Umbauten der letzten Jahre, ist die Frage schnell gestellt: Wie wohnt eigentlich die Designerin Jennifer Siegal selber? Selbstverständlich nicht in der üblichen Fabrikware, versteht sich, sondern in einer typisch kalifornischen Mischung aus Selbstgemachtem - siehe selbstgebautes Regal - und Mid-Century Design vom Flohmarkt. Aber eigentlich fängt Recycling schon beim Haus an...
Vor ein paar Jahren erwarb Jennifer Siegal einen simplen und somit günstigen Spanischen Bungalow an dem geschäftigen Lincoln Boulevard in Venice, Kalifornien. Obwohl das Haus etwas zu klein war, gefiel ihr vor allem das Grundstück, die Nähe zu all ihren Lieblingsorten - also kaufte sie es und fing an es umzukrempeln. Große Fenster wurden nicht neu angeschafft, sondern aus einem abrissfähigen Haus, einem Blumenhandel, ausgebaut und hier eingebaut.
Weil das Haus keinerlei Bad aufwies außer diesem niedlichen "Swimming Pool" bzw. Planschbecken in Himmelblau und der Platz sowieso viel zu klein im Spanischen Haus war, wurde übereck ein alter "Trailer" angebaut, der ebenfalls große Blumenhandel-Fenster erhielt.
Endlich eine Dusche, mag sich Jennifer Siegal gedacht haben, als der Trailer den Umbau zu einem Zimmer und Badezimmer erfolgreich überstanden hat. Da der Blick nur in den gut bewachsenen, eigenen Garten geht, kann getrost auf Gardinen verzichtet werden.
Übernommen hat sie den wundervollen Herd aus den 1920er Jahren, mit all seinen Bakelit Knöpfen. Und diesen kombiniert mit simplen Küchenmöbeln und Regalen vom Flohmarkt. Das schicke, neue Bambus-Parkett bekam die Designerin umsonst: Sie hat einfach nachgefragt, ob sie gegen kostenlosen Werbung an Uni und bei zahlenden Kunden einen Abschlag bekommt und bekam das Parkett prompt umsonst. Ob sich das hier auch lohnt? Einfach mal fragen und sagen, "ich schreib für einen Blog, kann ich mal ein paar Quadratmeter kostenlos kriegen?" Wer Erfahrung hat, soll mal berichten...
Labels:
Architektur,
Einrichtungsideen: Wohnen,
Selbermachen
Kubische Erweiterung eines Nur-Dach-Hauses
In den 70ern Jahren enstanden diese Nur-Dach Häuser meist als günstiges Ferienhaus. Zwar in einfacher Ausstattung, selten mit einer Dachisolierung versehen, wurden diese Ferienhäuser nur in den Sommermonaten genutzt. Aufgrund ihrer meist wunderschönen Lage im Grünen sind diese günstigen Ferienhäuser nun begehrt, zu mal wenn sie nur eine kurze Autofahrt von einer Großstadt wie Antwerpen entfernt sind. Auch Rini van Beek liebt den Garten und entschied sich nicht nur das Haus zu isolieren, sondern es auch mit einem außergewöhnlichen Anbau zu versehen...
Labels:
Architektur,
Design,
Einrichtungsideen: Wohnen
Joe Nahem verführt mit Glanz und Gloria
Es ist immer besonders spannend, Einrichtungen bekannter Designer anzuschauen: Sicherlich ist es ein reines Schaulaufen der eigenen Design-Entwürfe, aber fast jeder packt in seine Einrichtung auch bekannte Designklassiker, um eben "up-to-date" zu sein. Im sogenannten Spielraum des amerikanischen Designers Joe Nahem sind es die auffallend Hugues Steiner Cocktailsessel der 1960er Jahre um einen auffällig modernen Beistelltisch von Jean-Marie and Marthe Simonnet in Zahnstruktur. Der Hingucker ist aber das farblich bestimmende Schmetterling-Kunstwerk von Damien Hirst.
Joe Nahem kombiniert vor grauer Benjamin Moore Wandfarbe zwischen zwei Carlo Nason Stehleuchten aus den 1960ern, ein auffallendes, weil hochglänzend poliertes Ron Arad Sofa. Das metallene Unikum wird kaum von dem transparenten Lucite Cocktailtisch von Karle Springer verdeckt. "Up-to-date" im angesagten Mid-Century Design sind die Gio Ponti Sessel in frischem Türkis...
Labels:
Design,
Designklassiker,
Einrichtungsideen: Wohnen
Minimalistische statt rustikaler Einrichtung im alpenländischen Wiesenhof
Wenn die Landschaft beeindruckt, tritt ein Haus gerne in seinen Schatten: Wer will schon mit dem Hinterkaisergebirge im Norden, dem Kitzbühler Horn im Süden und den Loferer Steinbergen im Osten konkurrieren?
Ausgehend von der originalen Größe der Wiesenhof-Alm erweiterten die Gogl Architekten das Haus lediglich in der Höhe und verpassten ihm somit auch gleich große Fenster, die die atemberaubende Landschaft ins Haus holen. Raffiniert ist die minimalistische Umrandung der Terrasse: Statt einem üblichen Geländer verwenden die Gogl Architekten wetterfeste, eckige Blumentöpfe mit winterharter Bepflanzung...
Poufs unterm Beistelltisch - stolperfreie Idee fürs Wohnzimmer!
Die Frage stellt sich einem nur, wenn man gerne Ecken von Tischen und Schränken im Vorübergehen gerne mitnimmt. Warum in aller Welt müssen Metallkonstruktionen so scharfe Kanten und Ecken haben? Hatte der Designer keine Kinder zu Hause? Nun, weiß ich dank Wayfair, dass ein solcher eckiger Glastisch durchaus auch Vorzüge haben kann: Man kann die Poufs unter der Tischplatte verschwinden lassen! Wenn dann noch die Poufs im Design etwas passender zum Teppich wären, dass sie auch unter einer Glasplatte glänzen, wäre die stolperfreie Einrichtung perfekt. Fragt sich nur, was man mit diesen Ecken macht, kennt einer stilsichere Gummipuffer?
Labels:
Design,
Einrichtungsideen: Wohnen
Abonnieren
Posts (Atom)














