Stilvolle Rahmen-Ideen für die Küche
Wer in der Küche nicht auf geradliniges Design steht, sondern eher dem "Shabby" Schick oder der Romantik-Welle sein Herz schenkt, wird sich an diesen zwei Rahmen-Ideen zum Selbermachen erfreuen. Erster "Do-it-yourself"-Tipp für ein innovatives Gewürzregal funktioniert mit einer schnöden schwarzen Magnettafel, die mittels günstiger Stuckleisten und Goldlack aus dem Baumarkt einen glanzvollen Auftritt in der Küche bekommt. Um das Gewicht der Gewürzgläser allerdings zu tragen, empfehlen wir im Deckel einen starken Magneten zu verstecken bzw. zu kleben. Beschriftet mit einem Kreidestift ist dieses schicke Gewürzregal aus Barock-berahmter Magnettafel gerne griffbereit zum schmackhaften Kochen. Tipp: das Gewürzregal geht auch ohne die schmucke Wanddeko...
Wer einen barocken Rahmen übrig hat, wird es sicher gerne zu diesem schmucken Wandschränkchen umfonktionieren: Eine ähnlich große Schublade wird mit dünnen Sperholzbrettern unterteilt, wobei beidseitige Schlitze eine gute Verbindungswahl sind. Wer es einfacher haben möchte, verwendet für seinen Wandschrank einen passenden Setzkasten. Schwarzlackiert und mit zwei einfachen Scharnieren auf einer Seite versehen, wird aus dem weißen Bilderrahmen ein schmucker Wandschrank für Tassen, Gewürze oder Dekoratives in der Küche.
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Seit 50 Jahren in himmelblauer Frische - Fifties Haus in Australien
Ist das nicht ein sommerlicher Ausblick? Eingewachsen seit über 50 Jahren ist diese Terrasse ein stilles Plätzchen, um die Sonne genüßlich zu genießen. Statt opulenter Gartenmöbel zieren grazile Drahtsessel die mit Bruchsteinen belegte Terrasse - typische Gartenmöbel der 1950er Jahre wie alles an diesem australischen Zuhause:
Bell Table von Sebastian Herkner - eine Skulptur an Couchtisch
Dieser Beistelltisch ist ein Hingucker! Kein Tisch, den man gedankenlos neben dem Sofa platziert und mit Zeitschriften über Zeitschriften vollstopft. Dieser Tisch ist eine gläserne Skulptur, die einen Ehrenplatz im Licht eines Fensters erhalten sollte: In seinem spiegelnden Design des Glases spielen Sonnenstrahlen, ziehen Wolken eindrucksvoll vorüber.
Der junge Designer Sebastian Herkner konstruiert den "Bell Table" 2010 als seine Abschlussarbeit für die Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach. Während der gläserne Fuß an farbige Weinflaschen erinnert, nimmt einen die polierte Messing-Unterseite des Couchtisches den Atem. Wie ein Trichter sitzt die Messinghaube auf dem Fuß und trägt eine schwarzgläserne Tischplatte. Es ist irgendwie ein Kopfüber-Design, stellen wir uns doch er ein Messinggestell mit Glasplatte vor als anders herum. Der wunderbare "Bell Table" von Sebastian Herkner wird in zwei Größen von deutschen Hersteller ClassiCon produziert, der sich vor allem mit der Reproduktion der eleganten Eileen Gray Möbel einen Namen macht.
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Richard Neutra - die Hailey Residenz 1959
1959 baut und stattet der Star-Architekt Richard Neutra ein fantastisch elegantes Haus in den Hollywood Hills, Los Angeles, aus: Zur Straßenseite recht verschlossen, präsentiert sich das Haus zum Garten mit großen Fenstern, die das draußen und drinnen verschmelzen lassen:
Typisch für Richard Neutra sind die bodentiefen Fenster, die sich ebenerdig zur Terrassenfläche öffnen lassen. Ausgestattet mit Richard Schultz Gartensessel und einem stationären Grill lässt sich an warmen Abenden die Aussicht über die Hollywood Hills genießen. Belassen in seiner Originalausstattung über fünfzig Jahre sieht man eine große Zuneigung zum japanisch-amerikanischen Designer Isamu Noguchi: Sowohl eine Akari Stehleuchte mit dreibeinigem Stativgestell als auch...
Bartons Bonbonniere - ein zuckersüßer Laden der Fifties
Was für ein zuckersüßer Laden für Naschmäuler: 1952 eröffnet der Wiener Stephen Klein seinen neuen Laden "Bartons Bonbonniere" in Manhattan mit einem ungewöhnlich attraktiven Design der 1950er Jahre. Eben in einer Zeit als es noch üblich war, dass die Ladenausstattung keineswegs vom Verkauf der Waren ablenken sollte. Wie der Architekt Victor Gruen in der August-Ausgabe des Architectural Forum 1952 sagt, "nimmt sich das Laden-Design viel zu ernst". Und so setzt Victor Gruen für "Bartons Bonbonniere" die typischen kräftigen Farben der Fifties ein, setzt mit einfarbigen Flächen klare Ruhepunkte und zugleich visuelle Reize für das Auge.
Vor allem die Pendelleuchten an der Decke des Ladens sind so zuckersüß wie das Naschzeug: Victor Gruen kombiniert die typische Tütenlampe der Fifties mit den damals äußerst beliebten Calder-Mobilen zu einem neuen Leuchten-Design. Einfach ein Hingucker, oder? Wer weitere Bilder dieser ehemaligen Ladenausstattung "Bartons Bonbonniere" al zuckersüßes Design der 1950er Jahre genießen will, schaut sich auf Modernkiddo um.
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Sanierte Herrlichkeit mitten in London - mit Minimalismus zum Ziel!
Als Rose Uniacke das erste Mal das 1859 für den englischen Künstler James ranni Swinton gebaute Haus in London sah, wollte er nur fliehen. Nichts war von dem Charme der alten Tage übrig: Der obig abgebildete Wintergarten verkam unter einem einzigen Oberlicht der 1970er Jahre zu einer Rumpelkammer. Erst als die Decke wieder durch eine gläserne Konstruktion ersetzt, Tonnen von Gips von der Backstein-Fassade gekratzt sind, erstrahlt der Wintergarten wieder im alten Charme.
Zusammen mit dem Architekten Vincent Van Duysen, bekannt für seine minimalistischen Einrichtungen, wurde der Umbau bzw. eher Neubau des 3-stöckigen Hauses inklusive Ballsaal und Wintergarten in Angriff genommen. Die Treppe aus Mahagoni und Portland-Stein wurde komplett neu installiert, auch wenn sie mit Barockspiegel und Kamin herrlich im alten Stil daherkommt...
Wohnen in Moos - der Mini-Garten für Aussteiger!
Michelle Inciarrano und Katy Maslow kreieren keine gewöhnlichen Terrarien für typische Wüstenbewohner wie Rennmäuse oder Schlangen, nein, sie setzen sich für ein pflegeleichteres Terrarium ein. Ihr "Twig Terrarium" besteht aus gewöhnlichem Moos, Kies und ein paar Figuren bekannt aus Eisenbahnmodellen. Und wie bei der Eisenbahn in Miniatur muss selbstverständlich auch in den Mini-Terrarien etwas Anrüchiges eingebaut werden. Wie den obligatorischen Pisser auf der Eisenbahn-Anlage, ohne den das Arrangement irgendwie nicht lebensecht wirkt. Wer seinen kleinen Mini-Garten nicht nur in Moos gestalten will, setzt Bubikopf oder feinhaarige Farne ein - der örtliche Florist oder das nächste Gartencenter beraten hierdrin bestimmt gerne.
Fensterputzer? Ist neben dem Maler oder der Camping-Gesellschaft schöne Kreationen für das gläserne Terrarium. Weitere Anregungen für den kleinen Garten im Glas sind bei Inhabitat zu sehen.
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Paletten als Sideboard - raffiniertes Geschirr- und Weinregal zum Selbermachen!
Leider ist der Name des Restaurants entfallen und in den Wirren der Ordner verloren gegangen, aber nicht das Foto einer genialen Selbermachen-Idee: Wer über einen größeren Vorrat an Flaschen verfügt, nicht gerne Geschirr haushoch stapelt, wird sich über dieses praktische Sideboard freuen. Denn statt langer Bastelstunden im Keller oder Garage, muss hier lediglich ein paar gewöhnliche Euro-Paletten der Länge nach durchgesägt und übereinander gestapelt werden. Wer den rauen Charme im Industriedesign-Stil liebt, wird den Paletten außer ein wenig Holzöl nichts mehr antun. Andere können auch die Paletten in ihrer Lieblingsfarbe anstreichen. Kleiner Tipp: Besser farbige Wandfarbe zum Streichen nehmen, weil es sich in den Vertiefungen des Holzes leichter verteilt und anschließend mit Klarlack schützen. Wird zwar ein Farbton dunkler, aber das kann man bei diesem Sideboard selbst einschätzen bzw. ausprobieren. Ach so, und Unterlagen sowie lästiger Papierkram fürs Büro kann in den schmalen Schlitzen des Sideboards auch bestens aufgehoben werden...
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Selbermachen
Hier rückt die Natur dem Haus auf die Pelle...
In Accord, New York, gestaltet die amerikanische Architekten seit den 1970er Jahren ihr Zuhause. Oder sollen wir eher sagen, die Natur kreiert dieses Haus? Denn es sind die gwaltigen Aussichten aus den bodentiefen Fenstern in den umgebenden Wald, die das Haus und sein Innenleben mitgestalteten - in die schwedischen Sessel aus dem Midcentury design der 1950er Jahre hineinsetzen, die Natur beobachten und genießen...
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Ordentliches Aussehen in der Diele - mit Farbe!
In den meisten Fällen sieht der Flur aus wie eine Müllhalde: mehrere Jacken und Mäntel hängen wie Lumpen kreuz und quer über der Garderobe, Schuhe stapeln sich in einer Ecke als Stolperfalle, dazu kommen Taschen und Schirme, Schlüssel und Brillen - halt alles, was morgens in aller Hektik aufgeklaubt wird, um nicht für den Alltag vergessen zu werden. Was tun gegen den ersten Eindruck, wenn man die Haustür öffnet? Das Chaos übersehen, sagt der Mann. Aufräumen, immer wieder hinter allen hinterher Ordnung schaffen, sagt die Frau. Wir empfehlen kräftige Farbe für die Diele und geschlossenen Stauraum! Unter dieser Sitzbank verschwinden alle Schuhe, in den Kisten auf der Hutablage, alles was nicht sommers oder winters direkt benötigt wird. Der einheitliche Farbton der Garderobe bis zur Sitzbank vermittelt optisch Ruhe, wobei ein kräftiger Kontrast wie Aubergine und Lindgrün diesen Effekt positiv verstärkt. Wer wirklich jemanden von der Haustür aus beeindrucken will, hängt jedoch am besten in die Blickachse ein kleines Kunstwerk statt seiner Garderobe! Weitere tolle Tipps für den Flur zum Selbermachen auf Apartmenttherapy.
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India: Art Now! Doshi Levien kreieren Leseraum im Kopenhagener Arken Museum für moderne Kunst
Das faszinierende Designer-Duo Doshien Levien gestaltete im Kopenhagener Arken Museum der modernen Kunst den Leseraum zur Ausstellung "India: Art Now". Selbstverständlich setzte das kreative Paar Nipa Doshi und Jonathan Levian ausschließlich ihr eigenes Design ein - von den "Paper Planes Chairs" von Moroso, die mit ihren hohen Rückenlehnen nicht nur zum Kopf anlehnen einladen, sondern auch ein Stückchen Privatsphäre kreieren...
...über das berühmte "My Beautiful Backside" Sofa, ebenfalls Moroso, bis hin zum farbenfrohen "Daybed" auf der linken Seite, das als einziges wirklich indische Gepflogenheiten wiederspiegelt. Denn seien wir ehrlich: Auch wenn die Inderin Nipa Doshi viel zwischen den Welten hin und her jettet, ist sie eigentlich durch ihre Ausbildung in London und der Zusammenarbeit mit ihrem schottischen Mann Jonathan Levien viel zu sehr vom neuen britischen Design, dem ewig modernen skandinavischen Design bzw. amerikanischen Midcentury Design beeinflusst. Aber die Welt wächst bekanntlich zusammen! Wenn es so hübsch aussieht wie im Leseraum des Arken Museums für moderne Kunst in Kopenhagen nehmen wir es gerne an!
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Königliches schwarz-weißes Design fürs Örtchen
Sie suchen verrückte Ideen für Ihre Gästetoilette? Keine Lust, langweiliges und steriles Weiß auf die Wand aufzutragen? Dann versuchen Sie sich im Selbermachen dieser verrückten Toilette aus dem britischen Queen of Hoxton Club: Sophie Stevens stattet die Damentoiletten mit etwas königlichem Charme als Schwarz-Weiß-Malerei aus ohne jedoch nicht auf die gekonnte Prise britischen humor zu verzichten. Denn neben verschiedenen Accessoires einer Toilette bzw. Bad - von Spiegel bis Badschränkchen, vergisst Sophie Stevens nicht die Zitrone und Salz für den Tequila Shot als Party-Aufmunterer auf dem "Royal Seat". Wer nicht über so viel Kreativität verfügt, aber gute Freunde mit herausragenden Malkünsten hat, kann seine Gästetoilette auch liebend gerne einfach mit Tafellack streichen und bei einer geselligen Party zum Malen einladen. Vorteil dieser Party-Beschäftigung: Man kann typische Toilettensprüche einfach wieder vom tafellack abwischen - genial oder?!
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Selbermachen
Amerikanisches Bauhaus Design der 50er Jahre mit Richard Schultz und KNOLL International
Da kann man eigentlich nur neidisch werden, auch wenn die Aussicht eher karg auf Kakteen und Dörrgestrüpp statt üppigem Grün ist. Der amerikanische Verkauf "Design with Reach" verführt in regelmäßigen Abständen mit wunderschönenen Fotos zum Träumen: So sollte meine Terrasse aussehen, das wäre meine Küche - oh mein Gott, was für ein toller Stuhl... Bitte mit den entsprechenden Seufzern unterlegen. Denn seien wir mal ehrlich, wer kann sich so ein verdammt teures Design wirklich leisten? Hotels, reiche Fußball-Schnösel und spielsüchtige Bänker, wir wissen, aber nur erstere haben wirklich Geschmack. Und wer von den neureichen Schnöseln kennt schon Richard Schultz? Ein Designer aus der New Bauhaus School unter Moholy-Nagy, der 1951 zu KNOLL International, Florence Knoll und Harry bertoia stieß und seitdem faszinierend leichte Möbel entwarf, die zu den genannten Designern einfach perfekt passt. Oben fasziniert die verstellbare Liege mit überdimensionierten Rollen von 1966...
... hier die Petal Tables in unterschiedlichen Tisch-Höhen rund um die luftigen Drahtsessel von Harry Bertoia, beides KNOLL International: zum Hinsetzen und Genießen in verführerischem Weiß mit Sonnengelb - meine Terrasse. Ach hatten wir schon! Charmant an diesem Design von Richard Schultz ist, dass der Petal Table stets gleich viele Blüutenblätter als Tisch-Platte wie Blütenstengel als Standfuß hat. Wer auch so gerne träumt, schaut sich mal "Design with Reach" an...
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GroundBy Bodentattoos von Mr&Mr - einfach verrückt!
Die französischen Mr and Mr lieben Farbe - eindeutig. Und Tattoos! Aber warum sollen Tattoos nur an Haut und Wand, denken sich die umtriebigen Designer und entwerfen statt Wandtattoos Bodentattoos namens "GroundBy". Hört sich krass an, ist aber nichts anderes als Stempeldruck mit geeigneten Farben auf natürlich geeigneten Boden wie Beton, Fliesen, Holzboden...
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Lust einen eigenen bonbonfarbenen Beistelltisch zu bauen?
Ja, diesen entzückenden Couchtisch kann man aus zwei Besenstielen und drei runden Platten selbermachen wie 101 Woonideeen zeigt! Die drei Holzplatten bekommt man bei IKEA - sie heißen Frosta - und müssen allerdings in den Lieblingsfarben beidseitig bepinselt werden. Zwei Besenstiele hält der örtliche Baumarkt bereit. Und nun wird es recht handwerklich, denn die vier Beine werden aus den zwei Besenstielen exakt abgelängt, wobei eine gewöhnliche Handsäge mit Gehrungsform recht hilfreich ist. Schwieriger werden die Löcher für die vier Beine am Couchtisch: ein spezieller Bohraufsatz bohrt die Vertiefungen, ohne gleich das Brett durchzubohren. Mit einem Zapfen werden die Beine fest verleimt. Raffiniert ist die Lösung der drehbaren Platten am Beistelltisch: In die unterste Platte wird ein Stück Besenstiel fest verleimt, während die anderen zwei Platten großzügig im Besenstiel-Maß durchbohrt werden, damit sie sich am Beistelltisch hübsch umeinander drehen. Eine ausführlich Anleitung für diesen bonbonfarbenen Beistelltisch hält 101 Woonideeen bereit. Viel Spaß beim Selbermachen!
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Entspanntes Mid-Century Design bei Mikel Irastorza
Mikel Irastorza liebt luftiges Mid-Century Design ohne gleich auf übliche Vintage und Retro-Sachen zurückzugreifen. Zwar kauft der spanische Designer auf seinen ausgedehnten Deutschland-Niederland-Arbeitstouren gerne ein, zum Beispiel Sideboards im dänischen Design der 60er Jahre. Aber die Sitzgelegenheiten sind neu von FLEXFORM, genauso wie die schwarz-gelben Pendelleuchten von TOM DIXON im Vordergrund...
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Backformen-Etagere im Industriedesign für die Küche zum Selbermachen!
Wer auf Industriedesign oder Shabby Chic steht, wird sich bestimmt diese Etagere aus alten Backformen bauen: Die zwei oberen Backformen werden großzügig durchborht, dass eine hölzerne Gardinenstange durchpasst. Damit jede Form an ihrem Platz an der Gardinenstange bleibt, wird jeweils ein Ring einer Endkappe unterhalb der Stelle festgeklebt - bitte nacheinander auffädeln! Zum Abschluss mit einem Endtsück oben die Gardinenstange krönen und vier Füße unterhalb der unteren Form von oben befestigen. Wer die Stange der Etagere mit verschiedenen Farbschichten aufmotzt, hat ein richtigschmuckes Industriedesign für Küche und Esszimmer. Oder lieber Schmuck im Schlafzimmer darin aufbewahren?
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Einrichtungsideen: Küche,
Selbermachen
Weißer rustikaler Charme - auf die Oberflächen kommt es an!
Wer auf rustikalen Charme im modernen Landhausstil oder Industriedesign setzt, liebt meist Weiß in allen Facetten. Alle anderen Farben bleiben unbetont, weil sie in ihrer Natürlichkeit bestehen: Selbstverständlich wird das sägerauhe Holz vom Couchtisch nicht billig übertüncht, bleibt der steinerne Boden in seiner Terrakotta-Farbe, spielt das Rattangeflecht in seinen Farbtönen. Charmant ist bei dieser "rauen", provenzialischen Einrichtung von Caroline und Olivier die ungewöhnliche Verwendung vertrauter Materialien: Das Sofa wird aus Leinensäcken genäht, der Korb-Pouf erhält eine Abdeckung aus Großmutters Spitzendeckchen!
Dass mit Weiß nicht die reine Farbe, sondern eher die gemeine Natürlichkeit angeführt wird, zeigt die Küche im provenzialischen Haus: Während der Küchenblock in sanftem Grauton fast unsichtbar wird, spiegelt die Sonne warm den natürlichen Holzton des Esstisches und der Rattanstühle wieder. Ob eine unverputzte Ziegelwand in allen Zimmern das Nonplusultra einer Einrichtung ist, bleibt mal offen dahingestellt. Dagegen empfehlen wir die weiteren, ungemein charmanten Bilder bei Designsponge anzuschauen.
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Einrichtungsideen: Wohnen,
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Glamour-Einrichrungen amerikanischer Stars der 50er Jahre? Von wegen!
Der Anblick schockt: nicht die immer schöne Joan Crawford und ihr vierter und letzter Eheman, Pepsi-Cola CEO Alfred N. Steele, nein, es sind die Plastik-Überzüge überm weißen Sofa! Gut, in den 50er und 60er Jahren war es gewiss üblich, Sofa und Sessel mit einem Überzug vor Schmutz und Ungebahren wilder Kinder und Haustiere zu schützen, damit der Stoff ewig hält. Aber gewöhnlich wurde über die Polstermöbel ein haptisch angenehmer Stoffbezug gelegt, ein hübsches Kissen auf den Stuhl. Aber Plastik? Durchsichtig, damit jeder das schicke Sofa sehen kann? Und dann auf dem Plastikbezug sitzen, gar entspannen? Man muss einfach festkleben! Hat Joan Crawford und Alfred N. Steele so wenig Geld, um sich den Luxus eines komfortablen Sofas zu leisten? Oder waren sie einfach Plastikfetischisten, die diese wunderbar schöne neue Welt des Kunststoffs über alles lieben wie der ewig erblühte Baum im Hintergrund? Carleton Varney, eine der Dekorateure des New Yorker Hauses sagt, "dass mehr klares Plastik auf den Polstermöbeln war als ums Fleisch im A&P Supermarkt."
Dann halten wir es lieber asiatisch nüchtern mit John Wayne: In seinem asiatisch angehauchten Zuhause dürfen sogar die Hunde auf das nicht geschützte Sofa! Zwar auch nicht jedermanns Sache, aber angenehmer als ein billiger Plastiküberzug.
Weitere Bilder faszinierender, meist überladender Einrichtungen bekannter Hollywood Stars z.B. der knallbunte Elvis, der "Bohemian" James Dean, Jane Mansfield in goldener Badewanne oder Marilyn Monroe in der Garage, sind auf dem amerikanischen Architectural Digest zu sehen.
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Bücherregal-Rosette - charmante Aufbewahrung zu Selbermachen!
Warum soll IKEA langweilig sein? Wer wirklich ambitioniert mit seinem Handwerkzeug umgeht, kann diese Bücherregal-Rosette selbermachen. Am besten legt man sich ein genügend große Rückwand auf dem Boden aus, die - wie hier - in einem schicken Farbton passend zur Einrichtung gestrichen sein sollte. Je zwölf kleine mittlere und große Boxen von IKEA zu einer Rosette arrangieren, Halterungen auf der Rückwand markieren und die Boxen festschrauben. Dann die Rückwand an der Zimmerwand mit mindestens vier starken Dübeln und Schrauben befestigen. Wer mag, kann hinter der Rückwand eine kleinere Zwischenwand einfügen, um ein luftigeres Gefühl des Arrangements zu erreichen. Fertig ist die geniale Bücherregal-Rosette, die nicht nur Büchern genügend standfesten Platz bietet...
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