KEEP CALM and CARRY ON


KEEP CALM and CARRY ON Poster

Seit zehn Jahren geistert dieses Poster vor allem im englischsprachigen Raum durch diverse Einrichtungen: Die einen hängen das Poster im Wohnzimmer, die anderen im Bad auf. Beliebt ist vor allem der Platz überm Schreibtisch im Büro: Hier ist die Devise "Ruhe zu bewahren und weitermachen" wohl am ehesten angebracht. Schließlich möchten wir im Büro wohl öfters mal gerne ausflippen, wenn alles schief läuft.

Die Geschichte hinter dem KEEP CALM and CARRY ON Poster ist weniger bekannt: Am Ende des zweiten Weltkrieges druckte die britische Regierung drei Durchhalte-Kampagnen, die aber nicht mehr ausgeteilt wurden. Ein landesweit bekanntes Buchaquariat names Barter Books fand 2000 in einem verstaubten Buch-Karton ein Poster. Weil es Ihnen gefiel, wurde es gerahmt und mitten im Buchladen aufgehängt. Kunden bekundeten Interesse das Plakat zu kaufen, sodass Barter Books mit dem Nachdruck des Posters startete. Die Erfolgsgeschichte began:

Container-Living: Kleine Lösung für den Hausbau



Ausrangierte Container gibt es wohl zu Hauf: Im Laufe der Zeit wird immer der eine oder andere Schiffcontainer ausrangiert, sei es weil der Rost ihm zusetzt, die Farbe nicht merh stimmt oder irgendein Scherungssystem hoffnungslos veraltet ist.

Einrichten im Wohncontainer: Praktikable Wohnlösung

Für das Sunset Magazine erstellte das Architekten-Team Hybrid Architecture diesen wohnlichen Container: Die für die bodentiefen Fenster ausgeschnittenen Metallwände wurden zu Schiebetüren umfunktioniert. Gleichsam "Jalousie" und Schutz vor unliebsamen Witterungsbedingungen. Zudem kann so der ehemalige Schiffscontainer von einer zur anderen Stelle ohne Fensterschaden transportiert werden.

Der neuste Schrei - Geweihe an die Wand!



Geweihe sind der neuste Schrei als Wanddeko: Die vormals als "urig" und "rustikal" belächelte Wanddekoration feiert jetzt ihre Renaissance. Wer keine originalen Geweihe plus Fell an der Wand erträgt, dem seien die findigen Dekorationen ans Herz gelegt: Frederique Morrel arbeitet mit Pappmaschee und Vintage-Tapeten, nutzt aber ein natürlich abgeworfenes Geweih als Ausgangsposition.

Moon Hoon - Offenes Haus in Südkorea


Architektur eines offenen Hauses in Südkorea

Liebe die Offenheit dieses Hauses: Entworfen vom südkoreanischen Architekten Moon Hoon erlauben die großen Fenster ein Leben zwischen innen und außen. Die "günstigen" wetterfesten Vorhänge lassen zugezogen ein Raum der Vertautheit aufkommen, offen den freien Blick in die Umgebung. Dass die Vorhänge bei Wind fast beängstigend flattern, ist eigentlich selbstverständlich, aber auch nach einiger Zeit ein vertrautes Geräusch. Mein Lieblingsplatz wäre der Turmplatz: Wie auf einem Dreier im Schwimmbad oder in einem Führungshaus eines Kranes über alles erhaben sein. Die Welt von seinem eigenem Heim beobachten und selbst in einem Kokon zu sein. Einfach faszinierend. Weitere Bilder bei Contemporist.

Ein Alptraum - RGB Tapeten von Carnovsky


Wandtapete von Carnovsky

Wer auf Showeffekte in seinen vier Wänden steht, wird bei der italienischen Firma Carnovsky bestens bedient: Die Tapeten arbeiten mit einem RGB Effekt. Wird die Wand mit einer Lichtfarbe angestrahlt, zum Beispiel Grün, erscheint ein Muskelprotz...

Windows on the World - Warren Platner und sein verloren gegangener Designtempel


Design-Restaurant der 1970er Jahre

Es war der durchschlagende Erfolg für Warren Platner: die Einrichtung des legendären "Windows on the World" auf der 107. Ebene im nördlichen Turm des ehemaligen World Trade Centers, New York. 1976 wurde das Restaurant mit "Weinkeller" und mehreren Clubräumen eröffnet. 1977 unkte die Zeitschrift "Architectural Record", dass es einfacher ist, eine Eintrittskarte für das (damals) angesagte "Chorus Line" Musical zu ergattern, als ein Dinner im "Windows on the World". Gelangte man in weniger als eine Minute per Lift in die "Bel Etage" des World Trade Centers, war der erste Gang der schwierigste: Bevor man sich den prüfenden Blicken der anwesenden Gäste stellte, war ein überprüfender Blick im "Spiegelkabinett" mit seinem goldenen Teppich möglich.


Glänzendes Messing war der erste Eindruck des Restaurants: Die von Warren Platner entworfenen Hängeleuchten bestimmten mit dem Messinggeländer die Inneneinrichtung. Wenn man nicht von dem atemberaubenden Blick über New York und die Bucht abgelenkt wurde...