Endless Summer: Sommer-Residenz auf Hydra
Ist das noch ein Geheimtipp? Vor fast zwanzig Jahren waren wir das erste Mal auf der kleinen griechischen Insel: karg und trocken die Vegetation, unzählige kleine Häuser, die sich weit über eine Bucht erstrecken, bunte Fischerboote neben Segelschiffen und Motoryachten im malerischen Hafenrund und keine Autos und stinkenden Mopeds! Gut, es gibt einen Müllwagen und auch ein Moped für einen Arzt, aber ansonsten läuft hier alles per Pedes oder Esel. Oder eben mit dem Boot. Sandstrände sind hier nicht vorhanden, Discos ebenfalls nicht, so dass die übliche Mykonos-Mischpoke an Urlaubern erfreulicherweise ausfällt.
Wer hierher kommt sucht Ruhe, das innere Gleichgewicht, den langsameren Takt: Hetz mich nicht, ist das Motto, was jeder sich gleich ins Hirn gravieren sollte. Zu der grandiosen Aussicht auf Bucht und Boote gesellt die griechische Designerin Tina Komninou eine rustikal karge Einrichtung: Das Weiß der Häuser wandert ebenfalls nach innen, das Holz der Decken und wenigen Möbelstücken bleibt unbehandelt stehen. reizvoll ist der gekonnt gesetzte Kontrast: hier eine filigrane Glasleuchte zu einem überbordenden Barockspiegel...
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Setzen Sie auf großformatige Bilder!
Viel wird darüber geredet wie Bilder über ein Sideboard oder Sofa arrangiert werden sollen oder können, aber um ehrlich zu sein: bei den meisten sieht das Arrangement wie ein Puzzle aus, wobei allerdings irgendein Puzzleteil leider fehlt! Wer weder Goldenen Schnitt noch sonst ein Gefühl für Symmetrien und Balance hat, sollte sich an dieses Puzzlespiel verschiedener Bilder nicht wagen, sondern wie Katie Graham in Designsponge eindrucksvoll zeigt, einfach ein einziges Bild in Szene setzen. Man muss nicht gleich die Deko auf dem Sideboard farblich abstimmen, aber bei einem farbkräftigem Gemälde lohnt sich dieser Einsatz schon.
Über dem Sofa hat Katie Graham gleich zwei Gemälde gesetzt, die aber stimmig zu einander sind. Falls ein Bild ein ertwas anderes Maß hat, empfiehlt es sich, dass die Gemälde nicht zentriert sondern ein wenig versetzt nach unten aufgehängt werden. Nette Nebensache: Die gleichmustrigen Kissen und Tischleuchte - einfach perfekt! Weitere Bilder der charmanten Einrichtung finden Sie auf Designsponge.
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Offene Regale in der Küche
Offene Regale sind ein Traum in der Küche: Griffbereit stehen Teller und Tassen, Schüsseln und Töpfe, Gewürze und Kochbücher. Kein lästiges Suchen hinter verschlossenen Türen - hier ist alles sichtbar! Zugleich erziehen offene Regale den Koch: Wer wird schon gerne dekorativen Gerümpel hinstellen, wenn der greifnahe Platz eher für die täglich notwendige Müslischale oder Kaffeebecher besser ist?
Gut ganz oben, wo nur Riesenmenschen mit ihren Händen hingelangen - an diesen Stellen kann Dekoratives gut und gerne verweilen! Im Übrigen sind offene Regale mit ihrem stets etwas rustikaleren Charme eine nette Auflockerung zu langweilig glattweißen Küchen, die zwar praktisch, aber meist zu funktional daherkommen. Obwohl weiße Küche? Wer wirklich keinen Putzfimmel besitzt, greift beim Küchen-Kauf zu offenporigem Massivholz: Es nimmt alle Kochdünste auf, findet auch ein wenig Fett recht sympathisch und nötig. Einfach ideal...
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Einrichtungsideen: Küche
Gelb prunkt!
Unabhängig voneinander faszinieren Gelbtöne in modernen Einrichtungen immer wieder: Lee Kleinhalter setzt für Elle Decor die schlichten, aber durchaus funktionalen USM Schränke vor dunklem Hintergrund in Szene. Das Gelb der hohen Tischleuchten, die aufgrund ihres säulenartigen Porzellanfuß an Leuchten der 70er Jahre erinnern, setzt den Blickpunkt in dieser Einrichtung. Typisch weiblich, muss zu der Geradlinigkeit der USM Sideboards und der Tischleuchten noch etwas Warmes in Form eines Strickpoufs und Kuhfells kombinert werden.
Farbenfroh ist der LCP Sessel von Maarten van Severen (KARTELL) sowieso - aber vor einer dunkelgrünen Wand und dunklem Holzboden leuchtet das transluzierende Material besonders. Kombiniert mit 70er Jahre Vasen und witzigen roten LED-Wachskerzen im offenen Kamin, bedanken wir uns by der Dailymail für diese anregende Einrichtung.
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Kein Stil!
Mit dieser Einrichtung von Christine d´Ornano (Lancome Sisley) vorgestellt in Elle decor tuen wir uns schwer: Sicherlich wurden hier nahezu Ton in Ton Designklassiker ausgesucht - da ein Kunststoff-Sessel von Joe Colombo, hier zwei barocke Antiquitäten als Kommoden. Aber so wild wie die Sitzgelegenheiten zusammengestellt sind zwischen Modernität und filigranem Stehrümchen aus verrostetem Metall, so zusammmengewürfelt ist die Dekoration, die in der Leuchtschriftanzeige über einen Ölschinken gipfelt. Stil? Nein, ein Stilbewusstsein können wir beim besten Willen Christine d´Ornano nicht attestieren. Und die kunterbunte Zusammenstellung verspricht auch keinen Reiz in ihrer Widesprüchlichkeit, sondern zeigt eher einen zerissenen Menschen, der bei allem Geld leider nicht weiß, was Geschmack ist. Unser Vorschlag: Barockkommoden plus Eisenstühle und Ölgemälde in ein anderes Zimmer verbannen. Statt der Kommoden schicke lange Sideboards in klarem Weiß - passend zum Kaminsims - oder schlichtem Eichenholz - passend zum Boden - hinzufügen. Weil weniger ist mehr, sagte schon Mies van der Rohe.
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Designklassiker,
Einrichtungsideen: Wohnen
Äste als natürliche Garderobe - der Selbermachen-Tipp für den Flur!
Es startet mit einer Kunstinstallation in einer Mailänder Galerie 2009:"Verinnerlichter Raum der Beschränkung" nennt Hans Schabus seine Installation aus Ast, Garderobe und Schuhe während der Ausstellung "Is it the river?". Die Idee die natürliche Astform als Garderobe zu verwenden, blieb im Design-Mekka Mailand nicht ungesehen. Abgespeichert in so manchem Hinterstübchen der Designer wurde in den nachfolgenden Jahren nun vielerlei Natur-inspirierte Garderoben - als Kleiderständer oder Wandgarderobe - auf Design-Messen vorgestellt. Wenden wir uns den Tipps zum Selbermachen einer Garderobe für den natürlich geprägten Flur zu:
Schnell umzusetzen ist die Idee selber eine Garderobe aus einem eindrucksvoll starken Ast herzustellen wie Love Aesthetics zeigt: Der kräftige Ast wird mit Farbe eingepinselt, wobei ruhig ein paar natürliche Stellen hervostechen dürfen. Mit zwei reißfesten Seilen als Schlaufen und zwei in der Decke befestigten Schraubhaken wird der Ast zur Garderobe! Besonders hübsch ist die Deckengarderobe im Flur, wenn gleichfarbige Kleiderbügel an ihr verwendet werden!
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