Ashley Hicks zwischen Hirschen und Azteken in Oxford
Gewöhnlich kümmert sich der bekannte britische Inneneinrichter Ashley Hicks um Menschen, die ihren eigenen Traum von Wohnen verwirklichen wollen: kein Abziehbild bestehender Einrichtungen, sondern die das eigene Gefühl in die Räume einhauchen. Und wie haucht Ashley Hicks seinen Räumen Leben ein? Ungewöhnlich versteht sich. Zum Beispiel faszinieren in seinem rot-grünen Wohnzimmer (mein Lieblingsfarbkonstrast übrigens!) statt gewöhnlicher Tapeten, eine faszinierende Bemalung: In "Indisch-Grün" wurde Leder imitiert, angedeutete Stiche zeichnen die Nähte. Die Wandbemalung gibt dem Wohnzimmer ein warmes und gemütliches Gefühl, vor allem weil es wunderbar mit dem Leder-bespannten Couchtisch und den faszinierend skulpturalen Kommoden um den Kamin passt. Und gerade der ebenfalls selbstgestaltete Kamin in brüderlicher Umarmung mit dem imposanten Spiegel und seinen spielenden Affen gibt dem Zimmer seinen Reiz.
Dass in seinem Haus fast alle Möbel seine eigenen Entwürfe sind, muss man eigentlich nicht betonen. Schließlich steht Ashley Hicks für ein Wohnen fern von dem Kauf von der Stange. So steht hier sein liebevoll benanntes "Lonely Guy" Sofa mit dem "Sabre" Tisch mit Strohintarsien und ein Protype des neuen "Zed" Tisches.
Ebenso modern eingerichtet ist das Gästeschlafzimmer, der David Hicks Gedächtnisraum, in Erinnerung an seinen berühmten Vater, der auch gleich als Porträt von Bryan Organ die schokoladenbraun lackierte Wand ziert. Die spiegelnde Wandfläche vergrößert trotz ihrer Dunkelheit den Raum und verheißt dem Gast geheimnisvolle Träume. Aufmunternd nimmt der Inneneinrichter das Gelb des Gemäldes als Vorhang auf, das Mintgrün als Bettkopf. Charmant...
Pre-Fab Haus ökologisch eingerichtet: Jennifer Siegal zeigts:
Auch wenn - wie berichtet - Jennifer Siegal selbst weder in einem Prefab-Haus noch in einem Containerhaus wohnt, ist sie das "It-Girl" der andersartigen Architekturszene. Vor Jahren stand sie für die Umwandlung ausrangierter Container zu günstigen Häuser, heute propagiert sie ökologisch ausgereifte Prefab-Häuser der eigenen Marke. Das Leben ändert sich...
Die Zeiten unisolierten Wohnens im Container mit irgendwelchen Fenstern ist rum, denkt sich Jennifer Siegal und konstruiert neue Prefab-Häuser mit ökologischem Hintergrund: Ihr fabrikfabriziertes Schauhaus steht am trendigen Abbott Kinney Boulevard in Venice. Die moderne Boffi-Küche steht auf Bambusholz-Parkett...
...während der Eingangsbereich mit nontoxischen Birkenholz-Panelen und Durapalm-Boden, ein ökologisches Weiterverarbeitungsprodukt der Kokospalme, ausgestattet ist. Selbstverständlich wird hier mit energiesparenden Leuchten und Heizungen, sogenannten "radiant heating panels", aber auch mit modernen Musikanlagen und Designklassikern gespielt:
Panton Chairs, Jean Prouvé Sessel und ein Jasper Morrison Beistelltisch, alles von VITRA, machen das nachhaltig fabrizierte Schauhaus stylisch.Ob Jennifer Siegal auch VITRA becirct hat, alle Designklassiker für Ausstellungszwecke umsonst zu bekommen, erzählt uns zwar Dwell nicht, aber dafür sehr viel weiteres Wissenswertes!
Labels:
Architektur,
Einrichtungsideen: Wohnen,
Selbermachen
Wie erweitere ich ein Haus ohne viel Geld? Jennifer Siegal macht es vor:
Bekannt durch ihre fabulösen Container-Umbauten der letzten Jahre, ist die Frage schnell gestellt: Wie wohnt eigentlich die Designerin Jennifer Siegal selber? Selbstverständlich nicht in der üblichen Fabrikware, versteht sich, sondern in einer typisch kalifornischen Mischung aus Selbstgemachtem - siehe selbstgebautes Regal - und Mid-Century Design vom Flohmarkt. Aber eigentlich fängt Recycling schon beim Haus an...
Vor ein paar Jahren erwarb Jennifer Siegal einen simplen und somit günstigen Spanischen Bungalow an dem geschäftigen Lincoln Boulevard in Venice, Kalifornien. Obwohl das Haus etwas zu klein war, gefiel ihr vor allem das Grundstück, die Nähe zu all ihren Lieblingsorten - also kaufte sie es und fing an es umzukrempeln. Große Fenster wurden nicht neu angeschafft, sondern aus einem abrissfähigen Haus, einem Blumenhandel, ausgebaut und hier eingebaut.
Weil das Haus keinerlei Bad aufwies außer diesem niedlichen "Swimming Pool" bzw. Planschbecken in Himmelblau und der Platz sowieso viel zu klein im Spanischen Haus war, wurde übereck ein alter "Trailer" angebaut, der ebenfalls große Blumenhandel-Fenster erhielt.
Endlich eine Dusche, mag sich Jennifer Siegal gedacht haben, als der Trailer den Umbau zu einem Zimmer und Badezimmer erfolgreich überstanden hat. Da der Blick nur in den gut bewachsenen, eigenen Garten geht, kann getrost auf Gardinen verzichtet werden.
Übernommen hat sie den wundervollen Herd aus den 1920er Jahren, mit all seinen Bakelit Knöpfen. Und diesen kombiniert mit simplen Küchenmöbeln und Regalen vom Flohmarkt. Das schicke, neue Bambus-Parkett bekam die Designerin umsonst: Sie hat einfach nachgefragt, ob sie gegen kostenlosen Werbung an Uni und bei zahlenden Kunden einen Abschlag bekommt und bekam das Parkett prompt umsonst. Ob sich das hier auch lohnt? Einfach mal fragen und sagen, "ich schreib für einen Blog, kann ich mal ein paar Quadratmeter kostenlos kriegen?" Wer Erfahrung hat, soll mal berichten...
Labels:
Architektur,
Einrichtungsideen: Wohnen,
Selbermachen
Kubische Erweiterung eines Nur-Dach-Hauses
In den 70ern Jahren enstanden diese Nur-Dach Häuser meist als günstiges Ferienhaus. Zwar in einfacher Ausstattung, selten mit einer Dachisolierung versehen, wurden diese Ferienhäuser nur in den Sommermonaten genutzt. Aufgrund ihrer meist wunderschönen Lage im Grünen sind diese günstigen Ferienhäuser nun begehrt, zu mal wenn sie nur eine kurze Autofahrt von einer Großstadt wie Antwerpen entfernt sind. Auch Rini van Beek liebt den Garten und entschied sich nicht nur das Haus zu isolieren, sondern es auch mit einem außergewöhnlichen Anbau zu versehen...
Labels:
Architektur,
Design,
Einrichtungsideen: Wohnen
Joe Nahem verführt mit Glanz und Gloria
Es ist immer besonders spannend, Einrichtungen bekannter Designer anzuschauen: Sicherlich ist es ein reines Schaulaufen der eigenen Design-Entwürfe, aber fast jeder packt in seine Einrichtung auch bekannte Designklassiker, um eben "up-to-date" zu sein. Im sogenannten Spielraum des amerikanischen Designers Joe Nahem sind es die auffallend Hugues Steiner Cocktailsessel der 1960er Jahre um einen auffällig modernen Beistelltisch von Jean-Marie and Marthe Simonnet in Zahnstruktur. Der Hingucker ist aber das farblich bestimmende Schmetterling-Kunstwerk von Damien Hirst.
Joe Nahem kombiniert vor grauer Benjamin Moore Wandfarbe zwischen zwei Carlo Nason Stehleuchten aus den 1960ern, ein auffallendes, weil hochglänzend poliertes Ron Arad Sofa. Das metallene Unikum wird kaum von dem transparenten Lucite Cocktailtisch von Karle Springer verdeckt. "Up-to-date" im angesagten Mid-Century Design sind die Gio Ponti Sessel in frischem Türkis...
Labels:
Design,
Designklassiker,
Einrichtungsideen: Wohnen
Minimalistische statt rustikaler Einrichtung im alpenländischen Wiesenhof
Wenn die Landschaft beeindruckt, tritt ein Haus gerne in seinen Schatten: Wer will schon mit dem Hinterkaisergebirge im Norden, dem Kitzbühler Horn im Süden und den Loferer Steinbergen im Osten konkurrieren?
Ausgehend von der originalen Größe der Wiesenhof-Alm erweiterten die Gogl Architekten das Haus lediglich in der Höhe und verpassten ihm somit auch gleich große Fenster, die die atemberaubende Landschaft ins Haus holen. Raffiniert ist die minimalistische Umrandung der Terrasse: Statt einem üblichen Geländer verwenden die Gogl Architekten wetterfeste, eckige Blumentöpfe mit winterharter Bepflanzung...
Poufs unterm Beistelltisch - stolperfreie Idee fürs Wohnzimmer!
Die Frage stellt sich einem nur, wenn man gerne Ecken von Tischen und Schränken im Vorübergehen gerne mitnimmt. Warum in aller Welt müssen Metallkonstruktionen so scharfe Kanten und Ecken haben? Hatte der Designer keine Kinder zu Hause? Nun, weiß ich dank Wayfair, dass ein solcher eckiger Glastisch durchaus auch Vorzüge haben kann: Man kann die Poufs unter der Tischplatte verschwinden lassen! Wenn dann noch die Poufs im Design etwas passender zum Teppich wären, dass sie auch unter einer Glasplatte glänzen, wäre die stolperfreie Einrichtung perfekt. Fragt sich nur, was man mit diesen Ecken macht, kennt einer stilsichere Gummipuffer?
Labels:
Design,
Einrichtungsideen: Wohnen
Mid-Century Design in frischer Zusammenstellung - perfektes Ferienhouse am Long Beach!
Das Cliff May Home war praktisch mehr ein Trümmerhaufen, als es von dem letzten Eigentümer an Josh und Jen Amstone übergeben wurde. Eine umfangreiche Sanierung setzt das schmucke Mid-Century Heim im typischen Long Beach Stil wieder ins neue Glanzlicht! Zudem richten Josh und Jen Amstone entsprechend der Außenhülle das Haus auch innen im farbenfrohen und doch eleganten Mid-Century Design ein. Neben dem schwungvollen Fifties Sofa in sattem Hellgrün fallen die typischen George Nelson Pendelleuchten...
Ruhe und Gelassenheit in minimalistischer Natürlichkeit
Ruhe und Gelassenheit strahlen diese Räume aus. Wohldefiniertes Schwarz-Weiß mit dem gewünschten Schuss Natürlichkeit, das die Härte der Nichtfarben abmildert, ihnen die Wärme und Geborgenheit vermittelt.
Der niederländische Designer mit chinesischen Wurzeln, San Ming hat im Amsterdamer Viertel Zuid seine Wohnung in einem neutralem, nahezu anonymen Haus gefunden - eine ideale Spielwiese, um seine Einrichtung in einem offenen Grundriss zu verwirklichen. Keine historischen Türen, verspielter Stuck an den Decken wie es in den Altbauten rund um die Grachten in Amsterdam üblich ist...
Verrückte Glaswelt in Schijndel oder wie baue ich ein modernes Bauernhaus?
Das kleine Schijndel im niederländischen Nordbrabant hat durch seine Lage nahe der deutschen Grenze im Zweiten Weltkrieg arg gelitten. Bomben zerstörten die Ortsmitte, sodass ein großer Platz den Ort fast auseinanderriss. Jahrzehntelang wurde über die Neubebauung gestritten. Das eine war zu auffällig, das ander zu kleinkariert. Auch die mehrfach ausgezeichneten niederländischen Architekten MVRDV brauchten sieben Anläufe bis zu diesem einmaligen Haus: die Glass Farm. Nein, MVRDV haben hier nicht einfach ein typisches Bauernhaus errichtet; das wäre zu einfach! Sie haben mehrere Bauernhäuser der Umgebung ausgemessen, fotografiert und etwas Neuartiges entworfen:
Labels:
Architektur,
Ausstellung
Mid-Century Design ohne Firlefanz: Dornstab-Leuchte von Kalmar
Starkult als Designer wie ein Philippe Starck oder Karim Rashid? Nicht mit dem Wiener Julius Theodor Kalmar: 1913 übernimmt der gelernte Gürtler das Familienerbe einer Bronzefabrik, nachdem er die Wiener Kunstgewerbeschule und die Birmingham School of Arts besucht hat. Infiziert von der englischen Arts-and-Crafts Bewegung, angeregt durch die Architekten des Werbundes setzt sich der junge Familienunternehmer Julius Theodor Kalmar mit neuen Aufgaben des Designs fernab der künstlerischen Ausschmückung auseinander. Der Zierrat des Wiener Jugendstils ist im zuwider. Passend zu dem nach dem Ersten Weltkrieg gebauten schlichten, modernen Wohnungen und Häuser produziert er minimalistische Entwürfe des Werkbundes, nimmt das Design eines jungen Josef Frank auf, der 1933 nach Schweden emigriert und durch seine Entwürfe für Svenskt Tenn berühmt wird. Und Julius Theodor Kalmar? Entwirft nach dem zweiten Weltkrieg vor allem Lampen und Leuchten für Einzel- und Serienproduktion. Stattet das Burgtheater, die Oper und die Börse mit minimalistischen Leuchten aus und entwirft 1947 im Vorübergehen die aufregende Dornstab-Leuchte. Ein langer Stab auf einem gebogenen Fuß, der einen erinnert an einen simplen Stiefelknecht. Ein konisch zulaufender Stofflampenschirm mit zentraler E 27 Fassung. Ein Kabel, das weder versteckt wird, noch in einer Führung verläuft. Was ist das Besondere an dieser Stehleuchte? Der Dornstab! Mehrere kleine Haken wie Dornen an einem Dornstab laden ein, den Lampenschirm in der Höhe zu verstellen. Und damit die Stehleuchte immer genügend Strom hat, muss das Kabel einfach baumeln. Simpel und einfach perfekt. Und heute wieder neu zu kaufen bei Kalmar.
Labels:
Design,
Designklassiker,
Leuchten
Leidenschaftliches Design in Pariser Knallfarben
Didier und Clémence Krzentowski sammeln leidenschaftlich Designklassiker ab den 1950er Jahren bis heute. Um jedem Designklassiker den rechten Rahmen zu geben tauchen sie ihre Pariser Einrichtung in kräftige Farben. In einer schwarz gestrichenenen Nische steht ein Sofa der Bouroullec Brüder mit seiner markanten Riffelstruktur, davor liegt ein grüner Teppich von Hybert Fabrice mit dem Organ Tisch von Marc Newson. Charmant sind die zwei zierlichen Stühle von Robin Day, die eher als Skulpturen in Rot und Blau mit dem Sofa sprechen. Während die Glaskugelleuchte aus den Händen Gino Sarfattis stammen, ist die bunte Pendelleuchte von Tobias Rehberger.
Zum dominanten Blau der Wände gesellen sich Sessel in Grün und Gelb von Pierre Paulin um einen knallroten Couchtisch aus den Händen von Martin Szekely. Die imposante Deckenleuchte und die zierliche Stehleuchte kreierte in den Fifties Gino Sarfatti. Zwei moderne Ledersessel und jede Menge Leuchtreklame von Jam Roades runden die Einrichtung ab. Was uns interessiert ist das kuriose Blumenarrangement mit der imposanten Haube, das wohl von den Bouroullec Gebrüdern stammt. Noch nie gesehen...
Labels:
Design,
Designklassiker,
Einrichtungsideen: Wohnen
Casalino - ein unterschätztes Space / Atomic Age Design
Wer redet eigentlich immer über Panton Chair? Ebenso schwungvoll ist der Casala Stuhl von Alexander Begge für die deutsche Marke CASALA, die aufgrund des Hypes um Designklassiker wieder neu aufgelegt wurde. Schließlich lohnt sich bei wachsenden Preisen wieder in den Markt einzugreifen. Und so zeigt sich der Casala Stuhl in fiberglasverstärktem Kunststoff nicht nur äußerst schwungvoll in der Form, sondern auch recht stabil - außer man hat komplett zappelige Kinder, die in einem fort am Esstisch kippeln. Dass hält der stabilste Holzstuhl nicht aus und sollte Kindern schnellstens abgewöhnnt werden. (Ein wenig Erziehung schadet auch im späteren Erwachsenenleben nicht!) Aber warum ist der Casala Stuhl und sein ebenfalls aufgelegter Kompagnon Casalino nicht so bekannt wie der Panton Chair? Weil einfach die Schweizer Firma VITRA mit einem viel größeren, weltweiten Werbeaufwand auf ihre Möbelstücke aufmerksam macht. Und für Werbung sind wir alle empfänglich, so sehr wir es auch abstreiten. Oder lesen sie keine Design- und Wohnzeitschriften?
Labels:
Design,
Designklassiker,
Möbel
Villa Planchart in Venezuela - Gio Ponti und seine Spielwiese der 1950er Jahre
Aus dem fernen Venezuela flogen Anfang der 1950er Jahre Amando und Anala Planchart nach Mailand, um Gio Ponti zu überzeugen, für sie ein Haus zu bauen. Der italienische Architekt zögerte, kam dann jedoch der gut bezahlten Berufung nach, zumal sie ihm auch viel künstlerische Freiheit zuließen. So importierte er fast alles aus Italien nach Venezuela, um sich wohl nicht mit den örtlichen Befindlichkeiten auseinanderzusetzen? ...
Knallige Sommer-Kombination á la San Sebastian
Das ist Sommer! Knalliges Gelb mit tiefem Blau und einem "Vintage"-Plakat aus den 50er Jahren von San Sebastian, das zum Badeurlaub in der spanischen Stadt einlädt. Der gelb lackierte Holzstuhl verschwindet vor seiner gleichfarbigen Wand, das zierliche Sideboard aus massivem Buchenholz spielt eher eine Klammer zwischen beiden stark kontrastierenden Farben. Wer dann noch den Mut hat grüne, pinke und rote Vasen passend zum Plakat zu kombinieren, muss ein wahrer Stylist sein, oder? Weitere Anregungen zu farbenfrohen Stil und Design sind auf der spanischen Yorokobu-Seite zu finden!
Labels:
Einrichtungsideen: Flur,
Tapete
Container-Haus? Wo denn? Perfekt versteckt!
Schon den Einsatz gleich dreier handelsüblicher Container gesehen? Keine Frage, die haben die chinesischen Bauherren bei ihrem Wuxi Haus perfekt versteckt hinter einer witterungsbeständigen Bambus-Fassade! Zudem zeichnet sich das einseitig tiefgezogene Dach mit seiner Bepflanzung in vielerlei Hinsicht als ökologisch aus: erstens perfekte Wärmedämmung, zweitens Reinigung des Regenwassers zur Nutzung als Brauchwasser, drittens trägt es auch noch Solarzellen zur Stromerzeugung.
Der Aufbau des Hauses wird an diesem "Work in Progress"-Foto klar: auf einer Grundplatte werden zwei übereinandergestapelte Container und ein einzeln stehender Container minteinander verbunden. Die überspannende Schräge des Daches definiert einen offenen, mittleren Wohnraum samt integrierter Wohnküche:
Labels:
Architektur,
Selbermachen
Dimore Studio arbeitet gerne in Taubenblau
Die Frage der perfekten Wandfarbe beschäftigt jeden, der nicht auf das simple Weiß der Wände besteht. Zarte Abtönung oder lieber eine kräftige Farbe? Während ersteres kaum auffällt, gehört zu einer intensiven Wandfarbe eine Portion Mut. Das umtriebige Dimore Studio testet in seinen Gemächern die Wandfarbe Taubenblau. Oben ist die perfekte Farbzusammenstellung: Das zarte Weiß der Leuchten, u.a. der imposantenVerner Panton Fun 3DM Pendelleuchte als Perlmuttlüster, nimmt das Weiß der verspielten Art Deco Türrahmen und Fenster auf. Star der Einrichtung ist jedoch der Osvaldo Borsani Sessel in seinem verführerischen Gelb, die abgeschwächte Komplementärfabe des graustichigen Blaus. Lichtverspielte blau-graue Vasen von Tapio Wirkkalas unterstützen die stimmige Farbzusammenstellung...
Labels:
Einrichtungsideen: Wohnen,
Selbermachen,
Tapete
Herrliche Aussicht in der chilenischen Casa Pite
Wer eine solch aufregend schöne Aussichts aufs Meer hat, sollte diese sich nicht verbauen, denkt der Architekt Smiljan Radic Clarke: Sein Haus Casa Pite an der chilenischen Küste strotzt mit einer breiten Fensterfront, dessen Fenster sich allesamt vollständig als Schiebetüren öffnen lassen. So wird der Wohnraum im Handumdrehen zur Terrasse, tritt die Natur in den Raum unmissverständlich ein. (Inklusive Insekten, versteht sich!)
Aber nicht nur die Insekten zeichnen sich durch einen Freischein aus. Was uns Kopfzerbrechen bereitet ist der Umstand, dass das Haus über einen kleinen Abgrund schwebt: Was ist, wenn man aus Versehen bei geöffneten Fenster fälschlicherweise zu weit heraustritt? Wie stoppt man tobende Kinder? Wohl nur mit einem Mittel: Fenster schließen. Schade. Eigentlich ein toller Entwurf mit grenzenloser Aussicht, der nur fürs wirkliche Leben allzu riskant ist. Weitere Bilder und Information ist auf At Casa zu finden.
Labels:
Architektur
Bastteppich für Küche, Terrasse und Balkon zum Selbermachen
Kreativer Teppich für Küche, Terrasse und Balkon gesucht? Die spanische Zeitung Micasa schlägt die typischen Bastsets statt zur Tischdekoration zu einem Teppich zusammenzunähen. Aufgrund der genähten Struktur des Basts ein leichtes Unterfangen zum Selbermachen. Fragt sich nur, ob mehrere Bastsets nicht teurer sind als der kultige, flache IKEA PS 2012 Teppich...
Labels:
Einrichtungsideen: Teppich,
Selbermachen
Bezauberndes modernes Mid-Century Design aus der Hand von Maria Hatling
Die Fünfziger Jahre haben so manchen Menschen es in ihrem Zuhause angetan: hier ein niedlicher Eames Chair, dort eine Hang it all Garderobe oder ein Cocktailtisch. Was aber leider fehlt sind dekorative Stoffe zum angesagten Mid-Century Design! Gut, man kann originalen stoff aus den 1950er Jahren hier und da zweiter hand erwerben, aber erstens sind es meist nur kleine Sttücke, zweitens lässt die Stoffqualität nach all den Jahren doch zu wünschen übrig. Was tun?
Wir schlagen die bezaubernden Dessins der Designerin Maria Hatling vor: Die grafischen Muster wiederbeleben den Fifties-Style sowohl in ihrer Technik als auch Farbe höchst prägnant. Der raue Kohlenstift bestimmt den Ton der Grafik, die sanften Farben passen in ihrer perfekten Zusammenstellung hervorragend zu Mid-Century Design!
Neben den hübsch bedruckten Stoffen offeriert Maria Hatling auch schmucke Grafiken - eine hervorragende Kombination für ein perfekt gestyltes Zuhause!
Labels:
Dekoratives,
Einrichtungsideen: Wohnen
Abonnieren
Posts (Atom)
































