Streamline Art Deco oder die 1920er Jahre unverkitscht
Dieser Hausbesuch auf Apartment Therapy ist das beste Fotoshooting: Vielleicht weil Danny und Jeff aus ihrem Chicagoer Antiquitätenladen sich auch das Beste behalten haben, anstatt es gewinnbringend zu verkaufen! Aber was ist an diesem "Streamline Art Deco" der 1920er bis 1930er Jahre so aufregend? Erstens, es wurden nur kleine Stückzahlen meist in kleinen Firmen produziert. Zweitens, die Möbelstücke sind weitaus detailverliebter als heute produzierte Möbel. Zum Beispiel das oben abgebildete Sofa: Eine Liege mit eingebautem Stauraum. Eine dick gepolsterte und gefederte Liege, die sowohl als Gästebett als auch als Einzelbett jedem besten Schlaf bringt. Zugleich verfügt die Rückwand über ein Bücherregal und Stauraum für die Bettdecke (siehe große Klappe!). Bezaubernd ist das Kopfende der Liege: Eine kleine Vitrine hortet Sammlerstücke, die man sich gerne anschaut, der runde Vorbau dient als Nachttischschränkchen. Wer dann noch über so liebevolle Details wie den metallenen Ewigen Kalender verfügt...
Labels:
Design,
Designklassiker,
Einrichtungsideen: Wohnen
Vogelkäfig-Leuchte - eine frühlingshafte Dekoration im Handumdrehen
Seit einiger Zeit bewundere ich die in zahlreichen Wohnblogs herumgeisternde Vogelkäfig-Leuchte: Obwohl eingeschlossen sind die gefiederten Freunde nicht, sie springen eher locker und lässig über den Maschendraht, versprühen Lebensfreude im Handumdrehen.
Labels:
Leuchten,
Selbermachen
Nicht tot zu kriegen - Cocktailsessel
Die kleinen Sessel, gerne Cocktailsessel benannt, aus den 50er Jahren sind einfach nicht wegzudenken - zu genial ist ihr Entwurf: Klein in der Form, ergonomisch äußerst bequem und hübsch sowieso. Wer diese Cocktailsesselchen zuerst erfunden hat, steht leider nirgendswo. Feststeht: die Sessel waren von Anfang an erfolgreich! Einer der bekanntesten Hersteller in Deutschland war KOINOR, die 1953 mit der Produktion der Sessel starteten. Waren die meisten Cocktailsessel mit Samtcord, Bouclé oder Tweed-ähnlichem Stoff in den Fünfzigern bezogen, wird der Sessel gerne heute rustikal mit Leder bezogen...
Labels:
Designklassiker,
Einrichtungsideen: Wohnen
Die eigene Gemälde-Galerie kreieren - kein leichtes Unterfangen!
Fast jeder stand schon mal vor einer frisch gestrichenen Wand und dachte sich: "Hier könnte eigentlich noch so ein Bild hin..." Und dann fangen die Probleme an: Welches Bild? Was will ich mir anschauen? Was passt? Vor allem die letzte Frage in Bezug auf die Wandfarbe oder das Stoffmuster der Couch mögen die meisten Künstler überhaupt nicht. Aber wer hat schon das nötige Kleingeld in einer Galerie einzukaufen? Klassisch sind kleine Bilder oben im Esszimmer aufgehängt: Ein gleicher Rahmen verbindet unterschiedliche Motive immens.
Komplizierter gestaltet sich diese kleine Gemälde-Galerie im hauseigenen Büro: Hier ist Augenmaß gefragt. Am besten man legt die Bilder nebeneinander aus, um zu schauen, wie sie miteinander agieren. Zweitens, man wählt einen Mittelpunkt aus: Entweder wie hier ein antiker Spiegel oder das Bild mit der kräftigsten und somit anziehenden Farbe. Drittens, ähnliche Farben nicht nebeneinander, sondern gewichtet aufhängen, dass kein Bild "aus dem Rahmen" fällt, sondern alle stimmig sind...
Labels:
Dekoratives,
Einrichtungsideen: Flur,
Selbermachen
Helle Atelier-Atmosphäre - gewusst wie!
Liebe diese luftige Atmosphäre:Abby Kasonik (siehe ApartmentTherapy) gestaltet sich ein zugleich helles und gemütliches Mal-Atelier ein: Weiße Wände sorgen für maximale Helligkeit, große, grüne Topfpflanzen für das Wintergarten-Feeling! Wünschte ich hätte auch den Platz für eine Geigenfeige - eine absolut unkomplizierte Pflanze mit wunderschönen großen Blättern. Aber bei mir hält eine riesige Kentia Palme halt Hof! Wunderbar entspannend - die kompakten Holz-Sessel mit loser Polster-Auflage inspiriert vom dänischen Design und einfach praktisch: alte Schreibtischstühle!
Pff - bestimmt nicht von Abby Kasonik gewünscht, aber der Kamin-Abzug sorgt übereinstimmend mit dem rustikalen Dachgebälk für einen sakralen Moment im Atelier. Hübsch die "grüne" Küche plus das eingebaute Wandregal für alle fertig gepinselten Gemälde - so viel Platz sollte man im Atelier haben! Oben auf der Empore ein kombiniertes Büro- und Schlafzimmer: Nicht mein Fall, weil ich bei so offenen Räumen gleich an Mücken und anderes schlafraubendes Geviechs denke...
The Smokehouse Room von Busride Design Studio
Wo wir schon bei dem verblüffenden organischen Design eines Karim Rashid die Augen reiben, müssen wir auch zu geben: Es gibt noch weiterer Inneneinrichter, die Ecken und Kanten wohl so gut wie es geht bei Einrichtungen vermeiden, z.B. das Busride Design Studio aus Indien. Sowieso steht Asien wohl auf Kunststoff und seinen neuen Möglichkeiten mehr als unser traditionelles Europa. Und vor allem wird auch heftig Designklassiker in neue Entwürfe umgewandelt (nein, das sind keine Panton Chairs)...
Und wir lernen noch eins vom indischen Busride Design Studio: Weiß ist cool, wenn man auf LED-Lichtdesign steht! Unbeleuchtet ist die Einrichtung des Smokhous Room Restaurants in Neu-Dehli vorwiegend Weiß mit einigen "Höhlen" in Apfelgrün (Sitzgelegenheit) oder Pink (Servicebereich). Schon bemerkt die Nähe zu Karim Rashid ist greifbar...
Labels:
Architektur,
Design,
Einrichtungsideen: Wohnen,
Hotel-Blick
NHow in Berlin - oder umgeben Sie sich mit Karim Rashid Design
"Stunning" sagt der Amerikaner, "Augenkrebsgefährdend" der Deutsche: Karim Rashid hat wieder zugeschlagen und in seinen Lieblingsfarben Pink und Neongrün Räume gestaltet: das musikbegeisterte NHow Hotel in Berlin. Unweit des Osthafens der Spree, zwischen Kreuzberg und Treptow, liegt das von außen recht unaufregend von außen aussehende Haus. Man könnte auch fies sein und von einfach übereinandergestapelten Quadern reden...
Innen schlägt jedoch Karim Rashid zu: Was außen zu eckig ist, wird innen rund: Organisch fließen die Strukturen nicht nur der Möbel, sondern auch Decke, Wände und Boden unterliegen dem Schwung des Designers. Gut, nicht jedermanns Sache ist die krasse Farbwahl, aber sein Gespür für ausgefallene Formen ist einzigartig. In der Bar lässt der Designer Pink mit neutralen Farben spielen...
Labels:
Architektur,
Design,
Einrichtungsideen: Wohnen,
Hotel-Blick
Lämmchen zum Kuscheln!
Sind die Schafe und Lämmchen nicht knuffig? Vor allem der kleine "Naseweis" mit seinem neugierigen Blick nach oben! Der Rest der knuddeligen Viecher sieht genauso aus wie man sich eine Schafherde im Regen vorstellt. Die einen halten stoisch ihren Kopf in den Wind, die anderen fressen sich den Bauch voll! Diese fantastischen Kumpane werden in Deutschland von Meier in sehr viel Liebe und Handarbeit erstellt: Entweder aus günstigerem Plüsch oder vielfach wieder bearbeiteten Schafsfell wie oben abgebildet. Dabei gibt es zwei Varianten: die natürlich gelockte und die puschelig ausgekämmte wie der berühmt berüchtigte Schafsfellhocker der 50er Jahre!
Vor allem in der Kombination sehen die Meier Schafe mit echtem Schafsfell hübsch aus - vor allem wenn sie ihrer vorwitzige Nase in den grünen Teppich stupsen! Ewig hastende Mitmenschen werden sich allerdings erschrecken, wenn auf einmal mitten im Wohnzimmer auf dem grünen "Rasen" ein Schaf steht - so echt wirken die lebenshohen und -breiten Viecher! Und so manch anderer wird auf dem Sofa sitzend vor lauter Streicheln ganz die Zeit vergessen... Mein Tipp nehmen Sie die Meier Schafe nicht nur als Dekoration in Ihrem heim auf, sondern nutzen Sie die süßen Wollviecher als Sitzhocker im Flur zum Schuheanziehen oder als Pouf bzw. Fußhocker vor Sofa und Sessel. Psst - und wer kleine Kinder hat, die es lieben, auf solchen Schafen hoch und runter zu krabbeln... Meier hat auch ein Schaukel-Schaf im Angebot! Einfach zum lieben...
Labels:
Dekoratives,
Design,
Möbel
Dem Eiffelturm ins Auge schauen - statt Teller-Dekoration!
Das ist doch mal eine andere Wanddeko! Wenn das riesige Poster einfach zu langweilig ist als Wanddekoration kann man es flott aufpeppen: Unterschiedlich große Kreise aus dem Poster schneiden, auf einer klaren Klebefolie perfekt anordnen. Klar gehört hier schon ein wenig Fingerschick und Augenmaß dazu, das Motiv richtig anzuordnen, aber was ist schon vollkommen leicht? Dann die Klebefolie an die Wand kleben. Missfällt das kreisrunde Poster-Ensemble als Wanddekoration kann einfach wieder die Klebefolie von der Wand abgezogen werden. Geschickte kleben die Poster-Kreise mittels "abziehbaren" Tapetenkleister direkt auf die Wand...
Labels:
Dekoratives,
Selbermachen,
Tapete
Sig Bergamin oder wie bunt darf mein Haus sein...
Das amerikanische Architectural Digest stellt die Villa Kunterbunt des brasilianischen Star-Architekten Sig Bergamin vor: Nichts für Puristen! Denn der Architekt mischt gerne unkonventionell in den Stilen und allzu gerne in kräftigen Farben und Mustern. In seinem Wohnzimmer wird die Murano Glasvasen-Sammlung durch die komplett verspiegelte Wand verdoppelt. Der Raum wächst optisch in seiner Größe. Lediglich der Kamin und das darüber hängende Gemälde halten die optische Ausweitung des Raumes etwas ein. Um das optische Spiel zwischen Spiegel und buntem Glas weiterhin zu verstärken, ist auch zwischen den Donghia Sofas ein verspiegelter Beistelltisch gesetzt. Seine Form löst sich aufgrund seiner Verspiegelung vollends auf. Achtung Stolpergefahr!
Der ungewöhnliche Stilmix wird an diesem Zimmer-Einblick eindeutig: Wer bezieht schon altehrwürdige Medaillonstühle mit afrikanisch gemusterten Stoff? Mischt Antiquitäten mit einem poppigen Gemälde von Vik Muniz? Sig Bergamin erklärt, dass so ein Stilmix nur in Brasilien möglich ist, weil eben in Europa bei der Restauration von Antiquitäten auf die Originalität streng geachtet wird. In seinem Stadthaus in Sao Paulo nimmt sich Sig Bergamin die Freiheit, jedwede Konvention im Design zu brechen. Eine Ermutigung für alle farbfreudigen Dekorateure ihm gleich zu tun! Weitere Bilder auf AD...
Labels:
Dekoratives,
Einrichtungsideen: Wohnen
Ran an die Toilette - Design für das Bad!
Das Toiletten meist ein dürftiges Dasein im Haus und vor allem in Einrichtungsfragen fristet, ist unumstritten. Zu sehr herrscht noch das konventionelle Weiß vor. Und wenn einer sich Gedanken macht über sein Bad, dann meist ehr über die Waschamaturen oder die Sitzhöhe der Toilette. Aber Design? Wie man lange Sitzungen erfreulich gestaltet, zeigt die obige Gästetoilette von Nacho Polo (Foto: Andrea Savini): Schwarz-weiße Blockstreifen laufen über die Wände ohne wenn oder aber. Integriert in das strenge Tapetenmuster ist ein kleines Bücherregal mit spannender Lektüre für längere Sitzungen. Charmant sind die altehrwürdigen Gemälde oberhalb des Bücherregals: Eingerahmt in fett vergoldeten Stuckrahmen geben sie der Gästetoilette die notwendige Eleganz. Aber bitte jetzt nicht fragen, wofür auf der Ablage ein kleines gepolstertes Ruhebänkchen steht - für den Kopf ist der Weg definitiv zu lang!
Wer dann noch etwas Exklusives für sein Bad sucht, sollte sich von der gewöhnlichen Badewannenform lösen und Neuerungen in Acryl wählen. Einfach schmuck, oder?
Labels:
Einrichtungsideen: Bad,
Tapete
Schaukeln macht glücklich!
Lust auf eine simple Schaukel? Der Blog "French by design" schlägt eine einfache Konstruktion vor: Ein verstärktes Brett plus zwei schräg gestellte Rückenlehnen hängen an vier kräftigen Seilen. Ausgestattet mit Kissen wird die Schaukel auch im Freien zum wippenden Vergnügen.
Schaukel-Tipp für faule Selbermacher: Eine günstige Gartenbank kaufen, Sitzfläche an Aufhängepunkten mit kleinen Holzbrettchen verstärken (hier ist gleich eine ganze Leiste drunter genagelt worden!) und mittels verknoteter Seile aufhängen. Stabilität prüfen!!!
Labels:
Garten,
Selbermachen
Farbenfrohe Einrichtung im klassischen Mid-Century Design
Man nehme ein paar Designklassiker und simple grafische Muster von der Wanddeko bis zum Teppich vor weißen Wänden. Hört sich wie ein einfaches Einrichtungskonzept an und ist doch - wenn man sich selber ans Einrichten wagt - recht schwierig. Entweder der Raum ist zu kalt und unpersönlich oder das Zimmer ist aufgrund viel zu vieler Dekoration und Spielereien gleich überladen. Das Zimmer von anderen Standpunkten prüfen und auswerten: Ist es das, was ich wollte? Und auch wenn es schmwerzhaft ist, sich von einigem "Mist" einfach trennen.
Labels:
Design,
Designklassiker,
Einrichtungsideen: Wohnen
Bereit für die Kissenschlacht?
Ist die schöne Bluse zu eng geworden? Das Hemd mit seinem XXL Kragen leider "out-of-fashion"? Wenn das Muster perfekt zur Einrichtung passt, lassen sich flott Kissen aus Bluse und Hemd nähen. Der Trick ist, dass die Kissen-Öffnung gleich die vorhandene Knopfleiste des Hemdes ist: Also kein kompliziertes Einnähen eines Reißverschlusses oder Annähen von Knöpfen. Diese Kissen sind selbst für blutige Anfänger schnell hergestellt, weil es nicht auf die geradeste Naht ankommt: perfekte Fotoanleitung bei Ducks in a Row!
Wer keine knubbeligen Kissen auf dem Sofa oder im Bett benötigt, schon genügend Stoffkissen für die heimische Kissenschlacht aufweist, kann mit dieser leichten Nähanleitung auch Sitzkissen herstellen. Statt Federkissen oder bauschiger Wattefüllung, dickes Schaumgummi oder flache Polyesterwatte nehmen. Und genauso einfach nähen!
Labels:
Dekoratives,
Einrichtungsideen: Wohnen,
Selbermachen
Gaudi´s Submarine oder wie fantasievoll kann ein Badezimmer sein?
Welch ein Wahnsinn! Viele Leute waren an diesem verrückten Badezimmer namens "Gaudi´s Submarine" beschäftigt. Und der spanische Baumeister Gaudi hätte wirklich seine wahre Freude an dieser Umsetzung seiner Ideen gehabt. Tausende kleiner Porzellan- und Glasstücke wurden an die Wände geklebt - wie Gaudi es in seinen Bauten um die Jahrhundertwende (1900) vornehmlich in Barcelona tat.
Labels:
Dekoratives,
Einrichtungsideen: Bad,
Selbermachen
Orientalisch-sommerliche Farbkombination: Türkis und Gelb
Man müsste viele Zimmer haben! Aktuell bin ich in Türkis verliebt - nicht so klinisch rein wie bei House of Turquoise, sondern eher orientalisch schwermütig wie Designers Guild es eigentlich zum Winter anfasste. Aber im Winter war mein Faible für Türkis noch nicht erwacht: Es ist wohl nicht nur das abgetönte Türkis der Wände, sondern vor allem die Kombination mit dem fast goldenen Gelb-Ton, der mich reizt. Mit ein paar Tupfer Dunkelrot und Dunkelblau wird eine fröhlich-schummrige Stimmung erzeugt.
Natürlich mixt Tricia Guild gerne verschiedene Farben mit dem gleichen Muster: Schön, wer so viel Geld hat gleich ein ganzes Zimmer neu zu tapezieren und alle Möbel neu zu beziehen. Aber klasse sieht es schon aus, wenn verschiedene Stilrichtungen gemixt in einem Zimmer durch ein Muster zusammengezogen werden. Im Übrigen passen barock anmutende Spiegel und Kelims als orientalische Teppiche wunderbar zu dieser Farbkombination!
Labels:
Dekoratives,
Einrichtungsideen: Wohnen
Raffinierte Nachttisch-Kombination
Mobiles Design erwünscht? Dann klemm doch einfach eine gewöhnliche Schreibtischlampe an einen Hocker! Und schon ist der "Ready-made" Nachttisch neben dem Bett fertig. Besonders hübsch - und eigentlich erst stylisch - wird dieser flotte Nachttisch, wenn Schreibtischlampe und Hocker in einer Farbe gestrichen ist. Netter Nebeneffekt im Schlafzimmer: Mit einer Schreibtischleuchte kann das Licht im Schlafzimmer perfekt auf den im Bett Lesenden eingestellt werden. Kein störendes Licht für den schlafenden Partner! Zudem bietet der Hocker ausreichend Ablage für Wecker oder eben - Zeitschriften! Wer noch mehr Ablage benötigt schiebt einfach ein ebenso gestrichenes Brett zwischen die Hocker-Stuhlbeine. Oder eine dickere Glasscheibe auf die Vertrebungen legen, dann wird der schmucke Hocker nicht so arg verunstaltet. Wem die Schreibtischlampe zu niedrig an einem Blumenhocker, zum Beispiel, befestigt ist, der nutzt einen einfachen Küchenstuhl: Einfach die Lampe an der Rückenlehne festklemmen - genial oder?
Labels:
Einrichtungsideen: Schlafen,
Selbermachen
KEEP CALM and CARRY ON
Seit zehn Jahren geistert dieses Poster vor allem im englischsprachigen Raum durch diverse Einrichtungen: Die einen hängen das Poster im Wohnzimmer, die anderen im Bad auf. Beliebt ist vor allem der Platz überm Schreibtisch im Büro: Hier ist die Devise "Ruhe zu bewahren und weitermachen" wohl am ehesten angebracht. Schließlich möchten wir im Büro wohl öfters mal gerne ausflippen, wenn alles schief läuft.
Die Geschichte hinter dem KEEP CALM and CARRY ON Poster ist weniger bekannt: Am Ende des zweiten Weltkrieges druckte die britische Regierung drei Durchhalte-Kampagnen, die aber nicht mehr ausgeteilt wurden. Ein landesweit bekanntes Buchaquariat names Barter Books fand 2000 in einem verstaubten Buch-Karton ein Poster. Weil es Ihnen gefiel, wurde es gerahmt und mitten im Buchladen aufgehängt. Kunden bekundeten Interesse das Plakat zu kaufen, sodass Barter Books mit dem Nachdruck des Posters startete. Die Erfolgsgeschichte began:
Labels:
Dekoratives,
Designklassiker
Container-Living: Kleine Lösung für den Hausbau
Ausrangierte Container gibt es wohl zu Hauf: Im Laufe der Zeit wird immer der eine oder andere Schiffcontainer ausrangiert, sei es weil der Rost ihm zusetzt, die Farbe nicht merh stimmt oder irgendein Scherungssystem hoffnungslos veraltet ist.
Für das Sunset Magazine erstellte das Architekten-Team Hybrid Architecture diesen wohnlichen Container: Die für die bodentiefen Fenster ausgeschnittenen Metallwände wurden zu Schiebetüren umfunktioniert. Gleichsam "Jalousie" und Schutz vor unliebsamen Witterungsbedingungen. Zudem kann so der ehemalige Schiffscontainer von einer zur anderen Stelle ohne Fensterschaden transportiert werden.
Labels:
Architektur
Der neuste Schrei - Geweihe an die Wand!
Geweihe sind der neuste Schrei als Wanddeko: Die vormals als "urig" und "rustikal" belächelte Wanddekoration feiert jetzt ihre Renaissance. Wer keine originalen Geweihe plus Fell an der Wand erträgt, dem seien die findigen Dekorationen ans Herz gelegt: Frederique Morrel arbeitet mit Pappmaschee und Vintage-Tapeten, nutzt aber ein natürlich abgeworfenes Geweih als Ausgangsposition.
Labels:
Dekoratives,
Einrichtungsideen: Flur,
Selbermachen
Abonnieren
Posts (Atom)




























